Sonntag, 25. Mai 2014

FÜR EINEN HUMANISTISCHEN GRUNDKONSENS!

Liebe Organisatoren und Teilnehmer der Erfurter Mahnwache,

Die Montagsmahnwachen bringen seit Wochen Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen. Das ist gut so. Hier beginnt etwas Neues, und wir wollen nicht ewig in den Schützengräben des 20. Jahrhunderts verharren. Wir gehen gemeinsam nach vorne, in ein würdigeres, friedlicheres und gerechteres 21. Jahrhundert. Unser humanistischer Grundkonsens geht von der Überzeugung aus, dass die Menschen grundsätzlich fähig sind, gemeinsam zu einer solidarischen Art des Wirtschaftens, Austausches und Zusammenlebens zu finden. Die freie Entfaltung des Einzelnen ist dabei die Voraussetzung für die freie Entfaltung aller. Unser humanistischer Grundkonsens wird folglich von allen vertreten, die es mit Freiheit, Gerechtigkeit und Würde ernst und ehrlich meinen. Es gibt aber auch Menschen, die diesen Grundkonsens solange nicht glaubwürdig vertreten können, wie sie keinen glaubhaften inneren Wandel vollzogen haben. Organisierte Neonazis, braune Kameradschaften und faschistoide Praktiken haben auf unseren Mahnwachen nichts verloren. Darin sind wir uns sicher einig.
Darüber hinaus steht es uns in einer dezentralen Bewegung nicht zu – und wir haben auch gar keine Möglichkeit, – die lokalen Entscheidungen in Erfurt oder anderswo einfach von außen zu überstimmen. Aber wir haben das Recht unsere Meinung kundzutun:

Es dürfte keinem Beobachter der Montagsmahnwachen entgangen sein, dass insbesondere die Personalie Jürgen Elsässer immer wieder zu Zwist führt.

Seit einigen Jahren tritt Jürgen Elsässer in seiner Publikation immer wieder mit schlimmen Ausfällen gegen konkrete Personen und Personengruppen in Erscheinung, die Raum neben seinen geopolitischen Analysen finden. Viele Leser interessieren sich wohl vor allem für Letzteres und blenden Ersteres aus. Den angegriffenen Personen hilft dies aber reichlich wenig. Zudem werden so auf sehr unversöhnliche Weise gesellschaftliche Feindbilder konstruiert und reproduziert, ohne dass dabei ein Wille zur Versöhnung zu erkennen ist.

Dennoch wurde Herrn Elsässer vor gut einem Monat in Berlin eine faire Chance für einen Neuanfang gegeben. Es schien zunächst so, als wollte er diese Chance nutzen.

Viele Teilnehmer der Montagsmahnwachen waren umso mehr zurecht darüber empört und enttäuscht, dass Herr Elsässer bereits kurz danach einen Artikel veröffentlichte, in dem wieder einmal konkreten personenbezogenen Herabwürdigungen Raum gegeben wurde.

In der aktuellen Ausgabe seines Magazins kommt zudem nun ein Autor zu Wort, der in unsäglicher Weise gegen Migranten, Homosexuelle und Frauen vom Leder zieht. Es ist schlichtweg nicht glaubwürdig, sich auf der Friedensbühne kurzfristig zu mäßigen, um hinterher unverdrossen mit Ressentiments zu spielen, um die Verkaufszahlen eines Magazins zu fördern.

Hierdurch wird nicht nur konkret Menschen geschadet, dies sind auch genau die effekthaschenden Taktiken, die wir zurecht auch bei anderen Medien ablehnen. Wir sollten in unserer Medienkritik jedoch konsequent sein, auch bei Schreibern die die Montagsmahnwachen nicht unbesehen aburteilen.
Wir stimmen überdies Lars Mährholz zu, der widerholt darauf hingewiesen hat, dass wir alle darauf achten sollten, dass, auch unabhängig vom hier genannten Fall, die Mahnwachen nicht zum Kundenfang missbraucht werden.

Besonders liegt uns aber am Herzen: Wer auf den Friedensbühnen sprechen möchte, sollte auch außerhalb der Bühne den Weg des Frieden gehen.

Wir bitten Euch, unsere Freundinnen und Freunde von der Montagsmahnwache in Erfurt, deshalb darum, diesen Brief zu diskutieren und Eure Entscheidung zu überdenken. Lasst uns unseren humanistischen Grundkonsens schützen!

Mit friedlichen Grüßen

Lea Frings
Ken Jebsen
Marsili Cronberg
Pedram Shahyar
Prinz Chaos II.
Rüdiger Lenz

Kommentare:

  1. Lieber Herr Shahyar,

    erstmal herzlichen Dank für Ihr mutiges Engagement für die neue Mahnwachen-Friedensintiative, Ihre Reden bisher und die, die noch kommen.
    Und danke für Ihren Gedankenanstoss.
    Ja, der böse Elsässer.
    Der provoziert.
    Sie schreiben, "in der aktuellen Ausgabe seines Magazins kommt zudem nun ein Autor zu Wort, der in unsäglicher Weise gegen Migranten, Homosexuelle und Frauen vom Leder zieht."

    Ich hab mir das Compact mal gekauft. Und erstmal überflogen. Im ersten Moment wusste ich nicht, auf welchen Artikel Sie anspielen. Nochmal durchgeblättert ... und ich bin noch nicht sicher - aber meinen Sie den "Skandalautor" Akif Pirincci ab Seite 34 ?
    Also ich kenn sein Buch nicht. Nur das umstrittene Fernseh-Inerview.
    Aber ist es ein Problem, wenn sich dieser Mann, der selber Migrant ist, über die politische Korrektheit der Deutschen bespasst ?
    Die politische Korrektheit ist auch ein rotes Tuch für Elsässer.
    Die Umerziehung zur politischen Korrektheit. Umerziehung überhaupt.

    Jedenfalls denk ich, am besten wär es, sie reden mal mit Elsässer persönlich.
    Vielleicht mit Prinz Chaos zusammen ? Nehmt den Elsässer doch mal in ein freundliches Kreuzverhör. Auch das ist ja Friedensarbeit: Ins Gespräch kommen statt Raketen
    Sich anschauen und fragen: Haben wir trotz verschiedener Position auch etwas Gemeinsames ?

    Soweit meine spontanen Gedanken.

    John

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    1. Nehmt Euch doch alle selber nicht so wichtig - ihr widersprecht Euch doch selbst!
      Wer sich an solchem Hick Hack - Trennung schaffend - beteiligt büßt jede Glaubwürdigkeit ein... ...

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    2. Wer hier einen ihm unangenehmen Kommentar löscht (wegzensiert), verliert komplett seine Glaubwürdigkeit - deshalb poste ich ihn nochmals:

      Anonym14. Juni 2014 07:26
      Nachdem ich mir erstmals einen Eindruck verschafft habe von der Mahnwache in Erfurt, Rede von Jürgen Elsässer am 26.Mai, kann ich obigen Brief noch weniger nachvollziehen.

      Wer kann denn im Ernst davon sprechen, "dass die Personalie Jürgen Elsässer immer wieder zu Zwist führe" , während es doch Antifa-Schreihälse sind, die alles daran setzen die Veranstaltung zu stören. Ich möchte darauf wetten, würde man sie einzeln aus der Meute herausrufen, ans Mikrofon bitten, damit sie dort ein paar zusammenhängende Sätze sprechen, die auch einen Sinn ergeben - sie wären kaum dazu in der Lage. Nur aus der Meute heraus lautstark herumzubrüllen ist doch nur feige, auch dumm. Sie woolten nicht einmal hören, was gesagt wurde - solche Leute haben selbst NIEMANDEM auch nur das GERINGSTE zu sagen. Sie sollten erst zuhören lernen... ... Gut, dass ich selbst dort nicht anwesend war, ich hätte mir selbst einen von denen herausgegriffen und herausgefordert, nicht nur hirnlos herumzubrüllen, sondern seine Auffassung zu vertreten, Herrn Elsässer in irgend einem Punkt zu widerlegen, ihm Paroli zu bieten - falls er tatsächlich dazu in der Lage wäre.
      Anderenfalls: Klappe halten, so lange jemand spricht, der etwas zu sagen hat.

      Jürgen Elsässer hat dem mit Rückgrat standgehalten. Das verdient Respekt.

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    3. schade das du nicht da warst, ... genau das, mit einzelnen aus dem brüllkommando ruhig, lächelnd und sachlich zu sprechen, hab ich zweimal versucht. jedes mal gabs dafür gewaltandrohung und rempelndes wegdrängen. ein drittes "... wenn du mich weiter nervst hau ich dir eins in die fresse" gabs dann vom ard kameramann. alles auf youtube zu finden.

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    4. Wiedergegebenes Zitat eines Bloggers -

      Es ist zutreffend, dass die “Antifa“ gegen nationalistische Kräfte ankämpft.
      Die Antifa, die ich persönlich erlebt habe, kämpft für den Erhalt des Unrechts in der BRD. Sie bekämpft alle, welche die Wahrheit über Justizwillkür, über die Manipulation durch die Besatzer-Angestellten und deren System-Medien sagen.
      Sie bekämpft alle, welche Freiheit und Basisdemokratie wollen.
      Sie bekämpft alle, welche für die Bürgerrechte eintreten. Die Mittel, welche die Antifa anwendet, sind ausnahmslos kriminell. Es werden Brandanschläge gemacht, Rufmordkampagnen, es werden Andersdenkende zusammengeschlagen und bedroht, es werden Existenzen vernichtet. Die Antifa ist eine feige, gewissenlose Vereinigung von Schwerstkriminellen und Psychopathen, sie arbeitet unter der Führung von Geheimdiensten gegen alle, die Freiheit und Wahrheit vertreten. Deshalb unternimmt die Polizei und der “Staatsschutz” auch nichts gegen die kriminellen Aktionen der Antifa, denn die Antifa handelt im Auftrag eines kriminellen Systems. Diese Antifa ist faschistisch, rassistisch, intolerant, kriminell = sie verkörpert alles, was USrael seit Jahrzehnten mit der Welt anstellt. Sie ist ein Werkzeug der korrupten “Elite”, welche unter der Führung der USA die Menschheit ausplündert und beherrschen will. Würden wir in einer echten Demokratie und einem Rechtsstaat leben, wären 99 Prozent dieser Antifa-Aktivisten wegen ihrer kriminellen Taten hinter Gitter.

      Hm – Wer möchte zu einem solchen Club gehören?
      Pedram Shahyar - so wie er gegen Nationalismus wettert... nur gegen den deutschen Patrioten (das muss was ganz "Schlimmes" sein) oder auch gegen den iranischen?
      Ein Doppelspiel spielen? Einen Auftrag gegen die Mahnwachen ausführen?
      Der Kommentar wird gelöscht?

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    5. Dieser Kommentar wurde von Pedram Shahyar auf seinem Blog bisher nicht zugelassen - wird er wieder gelöscht?

      “Trojanerviren haben die Mahnwachen für den Frieden infiltriert – Berlin – Köln – Hamburg – Leipzig - ... ... und antideutsche "Antifa" Pseudo-Antifaschisten (Attac, BAK Shalom) Kreise wollen die Bürger daran hindern, das zu sagen, was ihnen am Herzen liegt oder die sprechen zu lassen, denen sie wirklich gerne zuhören würden.“

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    6. Folgender Kommentar wurde bisher von Pedram Shahyar auf seinem Blog nicht zugelassen – wird er erneut gelöscht?

      “Trojanerviren haben die Mahnwachen für den Frieden infiltriert – Berlin – Köln – Hamburg – Leipzig - ... ... und antideutsche “Antifa“ Pseudo-Antifaschisten Kreise (Attac, BAK Shalom?) wollen die Bürger daran hindern, das zu sagen, was ihnen am Herzen liegt oder die sprechen zu lassen, denen sie wirklich gerne zuhören würden.“

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  2. Lieber Herr Shahyar,

    erstmal herzlichen Dank für Ihr mutiges Engagement für die neue Mahnwachen-Friedensintiative, Ihre Reden bisher und die, die noch kommen.
    Und danke für Ihren Gedankenanstoss.
    Ja, der böse Elsässer.
    Der provoziert.
    Sie schreiben, "in der aktuellen Ausgabe seines Magazins kommt zudem nun ein Autor zu Wort, der in unsäglicher Weise gegen Migranten, Homosexuelle und Frauen vom Leder zieht."

    Ich hab mir das Compact mal gekauft. Und erstmal überflogen. Im ersten Moment wusste ich nicht, auf welchen Artikel Sie anspielen. Nochmal durchgeblättert ... und ich bin noch nicht sicher - aber meinen Sie den "Skandalautor" Akif Pirincci ab Seite 34 ?
    Also ich kenn sein Buch nicht. Nur das umstrittene Fernseh-Inerview.
    Aber ist es ein Problem, wenn sich dieser Mann, der selber Migrant ist, über die politische Korrektheit der Deutschen bespasst ?
    Die politische Korrektheit ist auch ein rotes Tuch für Elsässer.
    Die Umerziehung zur politischen Korrektheit. Umerziehung überhaupt.

    Jedenfalls denk ich, am besten wär es, sie reden mal mit Elsässer persönlich.
    Vielleicht mit Prinz Chaos zusammen ? Nehmt den Elsässer doch mal in ein freundliches Kreuzverhör. Auch das ist ja Friedensarbeit: Ins Gespräch kommen statt Raketen
    Sich anschauen und fragen: Haben wir trotz verschiedener Position auch etwas Gemeinsames ?

    Soweit meine spontanen Gedanken.

    John

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    1. Dem möchte ich zustimmen. Setzt euch doch zusammen und diskutiert Eure Unstimmigkeiten untereinander aus!
      Dieses neue "Teile und herrsche" geht wirklich auf den Geist....

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  3. Humanistischer Grundkonses ist doch wohl ein Witz - als wäre Elsässer der einzige Nationalist, Rassist, Antisemit und Verschwörungirre bei den Montagsdemos. Das ist eine Ansammlung von reaktionärsten Ressentiments. Wer das als Linker nicht erkennt ist verblendet. Pedram, ich würde dir zugunsten annehmen dass du als alter Trotzkist hier mal wieder die Entrismusstrategie fährst und man das was du so sagst inhaltlich nicht wirklich ernst nehmen muss. Wenn du es ernst meinst hast du dich damit aus der aufgeklärten Linken verabschiedet.

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  4. Mit euren Ideologien haut ihr euch nur gegenseitig die Zukunft kaputt - schade, die Eitelkeit und das ewige Alphamännchengehabe ist das einzige was man hier studieren kann -
    die PROBLEME sollte man nicht nur zur Eigennutzoptimierung als Mittel zum Zweck sehen, sondern, man sollte versuchen Lösungen zu finden und diese solidarisch und friedlich umzusetzen.

    Hier geht es doch wieder mal nur darum, wer letztlich der passende Leithammel sein darf.

    Traurig!


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  5. @Pedram Shahyar
    Sorry wegen dem Doppelpost oben.

    @oberham
    Das unterschreibe ich:
    Ideologien sind NUR Ideologien.
    In jeder steckt ein Stück Wahrheit, aus jeder kann man was lernen.
    Und auch das Stichwort "Eitelkeit".
    Alte etablierte Vorsitzende der Friedensbewegung, DFG-VK und anderer Bündnisse und vor allem die Parteien, sind eigentlich gekränkt, dass nicht sie die neue Bewegung gestartet haben. Sondern so'n Facebook Freak.
    Jetzt stehen sie daneben, falls sie sich überhaupt trauen, rauszugehn.

    Am Montag fragte ich einen Vertreter einer etablierten Organisation, er meinte: Warum kommen die nicht zu uns. Wir haben Erfahrung, wir haben auch Geld. Ich sagte ihm: Niemand braucht Geld für diese Mahnwachen. Es braucht auch keine erfahrenen Organisatoren wenn sich ein paar Leute einig sind, dann läuft alles wie von selbst.

    Mit Leithammel-Persönlichkeiten sollte man vorsichtig sein.
    Es ist toll wenn sich Pedram einsetzt, er zeigt Mut ! Genauso wie auch einige Vertreter aus der "Linken" den Schritt gewagt haben, sich für Frieden und Aufklärung einzusetzen. Eine Sprecherin sagte, sie habe sehr viel Feindschaft erfahren.

    Mein Gedanke: Eine lobenswerte Regel von Beginn an ist: Keine Fahnen zeigen.
    Und keine Parteiwerbung. Nur für den Frieden einstehen.

    John

    .

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    1. "Es ist toll wenn sich Pedram einsetzt, er zeigt Mut !"

      Mut? - Inwiefern? Und wo?

      Mit fällt vor allem Wichtigtuerei auf. Das stößt auf. Sorry.

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  6. Es gehört natürlich extrem viel Mut dafür für Frieden einzutreten. Ist ja auch eine völlig minoriäre Position! Wer wählt schon Frieden wenn er auch einen schönen blutigen Krieg haben kann.

    Mutig ist es doch wohl eher, sich mit diesem Haufen reaktionärer brauner Scheisse gemein zu machen. Für mich sind diese Querfrontler unten durch. Von bei einigen wie Kronawitter und Seibert bin ich auch ehrlich persönlich entäuscht. Mit den trinke ich in Zukunft kein Bier mehr.

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    1. "Querfrontler" ! - Au au, ein "Jutta-Versteher"? Einer, der gerade noch vom Frieden redet
      und gleich darauf diejenigen, die für Frieden eintreten
      als "reaktionäre braune Scheisse" tituliert.

      Geht's noch? Da muss Heiko wohl mit Jutta sein Bierchen trinken...

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  7. "Seit einigen Jahren tritt Jürgen Elsässer in seiner Publikation immer wieder mit schlimmen Ausfällen gegen konkrete Personen und Personengruppen in Erscheinung, die Raum neben seinen geopolitischen Analysen finden."

    Konkrete Beispiele hierfür bitte - welche schlimmen Ausfälle genau?

    "...eine faire Chance für einen Neuanfang..." ; diese Formulierung halte ich für etwas sehr ähnliches wie einen schlimmen Ausfall.

    Dieser Brief gibt konkret personenbezogener Herabwürdigung Raum. Wie kann man sich hierbei auf einen humanistischen Grundkonsens beziehen?

    Das Menschen mit äußerlich erkennbarem Migrationshintergrund einer spontanen Rechts-Links-Übereinkunft nicht ohne weiteres, oder vielleicht auch gar nicht über den Weg trauen, ist unmittelbar einsichtig. Um aus diesen Schützengräben des 20. Jahrhunderts aber herauszukommen, ist ein Vertrauensvorschuß nicht nur hilfreich, sondern notwendig.

    An diesem entscheidenden Punkt ist eben immer noch dieselbe Entwicklung erkennbar: Die etablierten Rechts-Links-Strukturen kapern das zarte Pflänzchen der notgedrungenen Vernunft. Aus Sorge, aus Eitelkeit, aus Altklugheit. Und diese Zuschreibungen teilen die Verfasser dieses Briefes mit Herrn Elsässer.







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    1. "Dieser Brief gibt konkret personenbezogener Herabwürdigung Raum. Wie kann man sich hierbei auf einen humanistischen Grundkonsens beziehen?"

      Ja, wie kann man den "humanistischem Grundkonsens" anmahmen, aber zugleich als Spaltpilz agieren? - Das wirft ein zweifelhaftes Licht auf den Verfasser dieses Artikels - und auf die unkritischen Mit-Unterzeichner. Sehr sehr bedauerlich.
      Man kommt sich vor wie im Kindergarten - so lächerlich ist das Benehmen.

      Es würde mich nicht wundern, wenn sich Herr Elsässer damit nicht abgibt.

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  8. "Um aus diesen Schützengräben des 20. Jahrhunderts aber herauszukommen, ist ein Vertrauensvorschuß nicht nur hilfreich, sondern notwendig."

    Ja, was für Kleinkriege da geführt werden wenn Leute aus unterschiedlichsten Lagern vor der ganz grossen Eskalation warnen.
    Jede Kleinpartei will da Führung übernehmen: rechts links rot grün schwarz braun ...
    Gehts noch ?

    Die Kriegsprofiteure lachen sich doch eins.
    Teile und Herrsche. Hat immer geklappt. Dafür hat man die Medien.
    Exklusiv für die Medien werden NPD-ler unters Publikum gemischt.
    Und schon ein "Beweis" für die Leser-Schäfchen und fürs Boulevard TV.
    Die Grünen, Linken und Piraten hat man nicht fotografiert.

    John

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  9. Lieber Pedram Shahyar,

    unter einem humanistischen Grundkonsens verstehe ich, dass die Menschen in grundlegenden Fragen - dem Frieden - miteinander übereinstimmen.

    Sie kritisieren Einzelzitate/Einzeltaten von Herrn Elsässer, obwohl dieser bei der Mahnwache fast ausschliesslich von Frieden (Grundkonsens) spricht.

    Sie schreiben, wir gehen gemeinsam nach vorne, für ein friedliches 21. Jahrhundert... schliessen in Ihrer "Gemeinsamkeit" aber Herrn Elsässer aus, da er mit Ihrer Meinung nicht Deckungsgleich ist.

    Sie schreiben von einem gerechten 21. Jahrhundert, geben Herr Elsässer aber nicht das Recht sich in einer Diskussion zu verteidigen.

    Sie schreiben von einem solidarischen Miteinander, stören jedoch nun die Solidarität der Menschen, welche sich trotz aller Unterschiede zu einem gemeinsamen Zweck - dem Frieden - versammeln.

    Die Medien werden von vielen Menschen aufgrund Ihrer Hetze und Pauschalität kritisiert, in dem Brief nutzen Sie selber Platitüden wie "braunen Kameradschaften".

    Sie schreiben von "Viele Leser interessieren sich wohl..." und verallgemeinern Ihre persönliche Ansicht, auf die Ansicht einer Masse. Auf der anderen Seite werden Medien kritisiert, wie sie die Meinung einer kleinen Lobby zu einer allgemeinen Meinung machen.

    Sie wünschen sich keine effekthaschenden Taktiken, nutzen aber einen offenen Brief mit namhaften Unterzeichnern, und lösen damit eine effekthaschende Reaktion aus.

    Sie wünschen sich, dass ausserhalb der Bühne der Weg des Friedens gegangen wird, zeigen hier aber ausserhalb der Bühne, dass Sie keinen Frieden mit Herrn Elsässer anstreben.

    Auf den Punkt gebracht zeigt mir: Die Wünsche auf der Mahnwache hören sich genauso so schön an wie Wahlkampfreden. Nach der Mahnwache bzw. dem Wahlkampf zeigt sich jedoch das wahre Gesicht der Realität.

    Ob sich die Welt tatsächlich ändern würde, wenn jemand anderes an der Macht wäre?

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  10. Steckt eigentlich immer auch eine friedliche Motivation dahinter, wenn ein Teilnehmer einer Mahnwache für den Frieden fordert, dass bestimmte Menschen mit bestimmten Ansichten oder Ideologien von den montäglichen Friedensdemonstrationen ausgeschlossen werden sollten? Wollen uns nicht die ganze Zeit schon genügend fragwürdige Leute über alle möglichen Kanäle eintrichtern, was richtig und falsch ist - wen wir lieben oder hassen sollen? Müssen wir denn zuerst in weltanschaulichen und politischen Dingen grundsätzlich alle einer Meinung sein, bevor wir uns gemeinsam für den Frieden einsetzen dürfen? Sollten wir nicht alle erkennen, dass wir nur dann in Frieden sein können, wenn wir uns auf unseren nominell und qualitativ größten gemeinsamen Nenner besinnen, nämlich den Wunsch, in Frieden und Freiheit zu leben? Wie wäre es, wenn wir uns wenigstens während der Teilnahme an einer Montags-Mahnwache für den Frieden auch tatsächlich ausschließlich auf FRIEDEN konzentrieren, und zwar auf den Frieden zwischen allen Menschen, also auch zwischen allen Teilnehmern der Mahnwachen? Sobald wir wieder irgendjemanden ausgrenzen, schaden wir uns ja nur selbst und verhindern den Erfolg dieser Bewegung. Wer also "teile und herrsche" so verinnerlicht hat, dass er nicht anders kann, als sich über die "anderen" auszulassen und Andersdenkende auszuschließen, darf sich gerne eine Runde schämen und seine zukünftigen (nicht nur öffentlichen) Worte entsprechend neu wählen, falls er der Sache wirklich aus ganzem Herzen dienen will. Auch mir fällt es nicht immer leicht, mit allen/allem in Frieden zu sein und habe genug damit zu tun, dass ich mich immer seltener über mich selbst schämen muss. Ich bewundere alle Menschen, denen dies schon besser gelingt. Wenn wir uns immer öfter an die eigene Nase fassen und sobald wir es schaffen, anstatt uns aus der Reserve locken oder vor irgendeinen Karren spannen zu lassen, uns nur auf unser eigenes friedliches und liebevolles Auftreten zu fokussieren, müssten wir doch automatisch im Frieden sein. Und das können alle: die Roten, die Schwarzen, die Gelben, die Grünen, die Braunen, die Bunten, die Farblosen und DU! Wenn ich etwas vergessen habe, freue ich mich über eine Ergänzung. DANKE!
    M.

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  11. Linke und Rechte an den selbem Tisch! verdammt :) Schnauze voll, von diesem Theater. Wer nicht diskutieren will, der ist bei den Montagsdemos falsch! Die Rechten wollen mit den Linken nichts zu tun haben? und die Linken nicht mit den Rechten? ... Warum hacken die dann ständig aufeinander rum?

    Wenn die Linke jetzt einen auf "Nazis raus" macht, und dabei alle "nicht politisch korrekten" Menschen in die "mit Dir rede ich aber lieber nicht, weil Du nach brauner Sch... riechst" Ecke drängelt, dann versperrt sie sich damit nicht nur selbst den Weg zu einem gesamtdeutschen Konsens, sondern macht sich mitschuldig an der Teilung der Menschheit in Gut und Böse!

    Will das die Linke?

    Der Kampf ist nicht horizontal sondern vertikal, nicht links gegen rechts oder umgekehrt, sonder oben gegen unten.

    Sowohl die Linke wie auch die Rechte ist unten! Wir alle sind unten! Kapiert das die links- und rechtsextreme Klicke endlich mal bald?

    GEREIZT !!!

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  12. "Es dürfte keinem Beobachter der Montagsmahnwachen entgangen sein, dass insbesondere die Personalie Jürgen Elsässer immer wieder zu Zwist führt."

    So, tatsächlich? Ich finde die bisherigen Reden von Jürgen Elsässer ausgezeichnet.

    Wie steht es denn mit der "Personalie" Pedram Shahyar? Die sorgt offensichtlich gerade für eine Zwist, der nichts anderes offenbart als die eigene Unfähigkeit, bei Unstimmigkeiten/Meinungsverchiedenheiten offen und verständigungsbereit auf den anderen zuzugehen - anstatt ihn lamentierend anzuschwärzen.......
    und für Teilung in einer Bewegung zu sorgen, die sich doch dem FRIEDEN verschrieben hat.

    Wie wär's denn mit friedensstiftenden Schritten?
    Wir sehen dem gespannt entgegen...

    LG

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  13. Teil 1:
    Wer doch immer noch im “Rechts – Links“ Schema befangen ist – so wie der Verfasser dieses Briefes und die Mitunterzeichner -
    auch Wer noch verächtlich von “Querfrontlern“ faselt – wie ein Kommentator - dem könnte der folgende Bericht eines Mahnwachen-Mitorganisators zu mehr Klarheit verhelfen, insbesondere die Erklärungen zum Paradigmenwechsel!

    Was ist denn jetzt eigentlich genau das Problem, das viele Menschen vor allem politisch aktive mit den Mahnwachen haben?
    Neid:
    Gerade bei den bereits Aktiven ist das ganz klar Neid. Letzten Montag in Frankfurt hatten wir trotz extremem Dauerregen 180 Zuhörer, die auch bis zum Ende blieben, bei schönem Wetter erreichen wir mittlerweile fast die 500 und das ohne das geringste Werbebudget.
    Politische Veranstaltungen in Frankfurt, besonders die der Kritiker an den Mahnwachen kommen meist nicht über mehr als 30 Teilnehmer und das sind dann auch meist die, die eh jedesmal da sind. Klar erzeugt das Frust besonders bei der Friedensbewegung, die es irgendwie verpasst hat bezüglich der Ukraine aktiv zu werden und jetzt sieht, dass ihr die Felle davon schwimmen.
    Unverständnis:
    Wir erleben einen Paradigmenwechsel. Von einem dualistischem zu einem holistischem Weltbild.
    Das vorherrschende Dualistische Paradigma beruht auf Trennung und das neue Paradigma auf Inklusion. Da das alte Paradigma alles nur trennend betrachtet, kann es sich von dem neuem Paradigma nur bedroht fühlen, da es nicht begreift, dass das neue Paradigma das alte nicht auslöscht, sondern erweitert….Inklusion halt.
    Da prallen Weltbilder aufeinander.

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  14. Teil 2:
    Paradigmenwechsel- was ist das?
    Ein Paradigma (Pl. Paradigmen oder Paradigmata) ist eine grundsätzliche Denkweise. Seit dem späten 18. Jahrhundert bezeichnet Paradigma eine bestimmte Art der Weltanschauung oder eine Lehrmeinung. Der Begriff wurde von Georg Christoph Lichtenberg eingebracht.[1] Als Paradigma kann auch eine (wissenschaftliche) Schule bezeichnet werden: Beispiele für eine solche „grundlegende Weltsicht“ sind das geozentrische Weltbild oder das heliozentrische Weltbild.
    Wir leben in einer Welt, die primär ein dualistisches und ein materielles Weltbild verfolgt. Der Dualismus, so wie er von René Descartes geprägt wurde, beschreibt eine Welt, in der das Materielle und das Geistige voneinander getrennt sind. Das würde bedeuten, dass unser Geist keinen Einfluss auf unsere materielle Existenz, unseren Körper oder unsere Umwelt hat.
    Die moderne Quantenphysik hat diese Ansichten, unter anderem durch das Doppelspalt-Experiment, widerlegt. Es ist erwiesen, dass unsere Vorstellungen, unsere Gedanken und unser Glaube die materielle Realität permanent beeinflussen.

    Warum ist es wichtig, darüber Bescheid zu wissen?
    Aus den Ansichten des Dualismus resultiert unser aktuelles Weltbild, das man mit folgenden Beispielen beschreiben kann:
    - Was räumlich voneinander getrennt ist, kann sich nicht beeinflussen.
    - Dass wir individuell sind, bedeutet dass wir alle voneinander getrennt sind.
    - Es ist egal, was du über dich und andere denkst, da Gedanken die Welt und deinen Körper nicht beeinflussen.
    - Die Zeit ist eine statische und feste Konstante.
    - Jede Form von übersinnlicher Wahrnehmung ist irreal.
    - Wünschen und Beten ist sinnlos.
    - Lügen ist nicht wirklich schlimm.
    - Es gibt keinen Gott.
    - Das Universum ist eine Maschine, und unser Körper auch.
    - Wenn du krank bist, musst du etwas zu dir nehmen, um gesund zu werden.
    - Jedes Problem kann nur durch Aktionen im Außen gelöst werden

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  15. Teil 3:
    Wie würden dieselben Aussagen mit einem ganzheitlichen Weltbild aussehen?
    - Was räumlich voneinander getrennt ist, kann sich beeinflussen.
    - Dass wir individuell sind bedeutet, dass wir verschiedene Teile eines unteilbaren Ganzen sind.
    (Individuum von lat. in = Verneinung & dividere = teilen = das Unteilbare)
    - Was du über dich und deine Umwelt denkst, kreiert deine Außenwelt.
    - Positives Denken macht und hält gesund.
    - Die Zeit ist eine relative Größe.
    - Jede übersinnliche Wahrnehmung ist nur ein Wahrnehmen der energetischen Komponente des Lebens.
    - Wünschen und Beten ist heilsam und funktioniert.
    - Wenn du lügst, belügst du auch immer dich selbst.
    - Es gibt eine schöpferische liebende Existenz.
    - Das Universum und unser Körper sind verdichtete Energie.
    - Wahre Heilung ist nur von innen nach außen möglich.
    - Jedes Problem im Außen ist ein Spiegel eines Problems im Inneren. Zu lösen gilt es auf beiden Ebenen: innen und außen.
    Anhand dieser Aussagen siehst du, welchen Einfluss das bisherige Weltbild auf unser Denken hat. Ein Umdenken ist ratsam, denn das alte Paradigma bedroht unsere Existenz und verhindert den evolutionären Prozess
    Ihr seht, wir haben mit den Montagsdemos eine große Aufgabe, die viel größer ist als der Konflikt in der Ukraine. Es geht darum, ein neues Selbstverständnis zu entwickeln, das Kriege nicht mehr nötig und möglich macht.
    Darum ist es wichtig, dass wir dabei bleiben und auch die ganzen Angriffe nicht persönlich nehmen. Gemeinsam Frieden wir das hin. (Gunnar Gast, Friedensmahnwachen FFM)

    Schön wäre es, wenn auch die Anfeindungen untereinander von einem offenen Dialog abgelöst würden! Ein Aufeinander-Zugehen, kein Sich-Gegeneinander-Abgrenzen und unversöhnliches Ausgrenzen. FRIEDEN nicht KRIEG.
    Ein Paradigmenwechsel eben!

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  16. Mir fällt auf:
    Es darf hier keiner Jürgen Elsässer seinen Respekt ausdrücken... ...der Kommentar wird gelöscht.
    Aber man darf ihn hier als "Nationalisten, Rassisten, Antisemiten und Verschwörungsirren" diffamieren. (Heiko) Dieser Kommentar bleibt.
    Ebenso die unwissende Kritik am Nationalismus - so als wäre Nationalismus etwas Schlechtes (bäh bäh), nur weil er - neben anderem - die Nazis missbraucht wurde.
    Hallo - das geschieht im übrigen immer noch: z.B während der Weltmeisterschaft, wo es den Deutschen ausdrücklich erlaubt ist, ihre Fähnchen zu schwenken... ...
    Das soll noch der einzig erlaubte Ort sein, um eine Form von Patriotismus zu zeigen?
    Anstatt Diffamierung von Nationalismus - was übrigens voll auf der Lnie der Globalisten und deren Agenda der Zerstörung der nationalen Souveränität liegt - wäre Heilung angesagt.
    Heilung der traumatischen Erfahrung des Zweiten Weltkriegs ganz tief in der deutschen Psyche und Seele.
    Oder wer ist hier dabei, auch zu leugnen, dass es eine solche gibt?

    Der Mensch definiert sich eben NICHT NUR "als Mensch", sondern auch in seiner Zugehörigkeit zu einem Volk. Wird das zerstört, wird im Grund das Volk zerstört. Ganz im Sinne der Globalisten/Internationalisten, die zu keinem Land und keinem Volk eine Loyalität besitzen. Sie wollen alle und alles balkanisieren, um alles und alle TOTAL KONTROLLIEREN und BEHERRSCHEN zu können (Weltregierung - ultimatives Ziel)


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  17. Info 'Nationalstaat und Globalisierung' -
    Elsässer erinnert daran, dass die Nation kein rechtes, sondern historisch ein ausgesprochen linkes Projekt gewesen sei (Anm:: allerdings nur, wenn man es in den Kategorien von “links“ und “rechts“ sehen will. Bismarck war kein “Linker“ und hatte da wohl eine andere Sicht) Mit der Nation hätte das Volk im Rahmen der Demokratie überhaupt erst die politische Bühne der Geschichte betreten: “Mein Plädoyer für den Nationalstaat halte ich also nicht, weil ich Nationalist, sondern weil ich Demokrat bin.” Darüber hinaus könne das Kapital getrost auf den Nationalstaat verzichten (Anm.: was die Großkapitalisten und Internationalisten auch unbedingt wollen), die Lohnabhängigen hingegen nicht: “Während für das große Kapital der Nationalstaat längst ein lästiger Kostenfaktor geworden ist, bietet er für die mittleren und unteren Klassen mehr Schutz und mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten als jede andere gesellschaftliche Organisationsform.” (ebd.)
    Elsässers Gegenstrategie ist dann leicht auf den Punkt gebracht: Das Finanzkapital muss in die Schranken verwiesen werden, dazu braucht es den Nationalstaat und den muss das Volk politisch führen (Anm.: durch Basisdemokratie). “Alle Macht dem Volke” leitet er denn auch den letzten Abschnitt des Büchleins ein. Elsässer, und das ist wohltuend und nicht weniger selten, verspürt als Linker noch Kulturkritik in sich. Sein Blick bleibt stets auf die “Geknechteten” und “Unterdrückten” dieser Welt gerichtet. Auch deswegen kann er sich wohl so mancher Invektiven gegen die “westliche Easyjet-Intelligenzia” nicht enthalten.
    Warum Elsässer aber nun ausgerechnet gemeinsam mit der demokratischen Rechten den Nationalstaat retten will, erfährt der geneigte Leser nicht. Offenbar hält er die Lage für so aussichtslos, dass aus seiner Sicht der Globalisierung nur mit einer letzten kollektiven Kraftanstrengung in den Arm gefallen werden kann. Warum nun ein entsprechender Erkenntnisprozess auf Seiten der Linken allerdings unwahrscheinlicher sein soll (Anm.: entspricht wohl Elsässers persönlichen frustrierenden Erfahrungen) als ein funktionsfähiges lagerübergreifendes Bündnis (Anm.: als “Querfront“ diffamiert) von links bis rechts , das bleibt des Autoren Geheimnis (Anm.: es kommt auf Offenheit und Lernfähigkeit an). Lesenswert und erfrischend sind seine Gedanken allemal.

    Ja, Wie steht es also mit dem “Erkenntnisprozess auf Seiten der Linken“?

    Da ich mich persönlich nie in solche Schubladen “links“ oder “rechts“ eingeordnet habe bzw einordnen ließ – habe ich ohnehin Probleme mit diesem aufgespaltenen Denken.

    Der Streit zwischen Padram S. und Jürgen E. erschließt sich mir also nicht wirklich.
    Um was oder weswegen streiten sich die beiden eigentlich?
    Kann das mal einer verständlich erklären?

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  18. Nochmals der gelöschte Kommentar:


    Anonym14. Juni 2014 14:27
    Info 'Nationalstaat und Globalisierung' -
    Elsässer erinnert daran, dass die Nation kein rechtes, sondern historisch ein ausgesprochen linkes Projekt gewesen sei (Anm:: allerdings nur, wenn man es in den Kategorien von “links“ und “rechts“ sehen will. Bismarck war kein “Linker“ und hatte da wohl eine andere Sicht) Mit der Nation hätte das Volk im Rahmen der Demokratie überhaupt erst die politische Bühne der Geschichte betreten: “Mein Plädoyer für den Nationalstaat halte ich also nicht, weil ich Nationalist, sondern weil ich Demokrat bin.” Darüber hinaus könne das Kapital getrost auf den Nationalstaat verzichten (Anm.: was die Großkapitalisten und Internationalisten auch unbedingt wollen), die Lohnabhängigen hingegen nicht: “Während für das große Kapital der Nationalstaat längst ein lästiger Kostenfaktor geworden ist, bietet er für die mittleren und unteren Klassen mehr Schutz und mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten als jede andere gesellschaftliche Organisationsform.” (ebd.)
    Elsässers Gegenstrategie ist dann leicht auf den Punkt gebracht: Das Finanzkapital muss in die Schranken verwiesen werden, dazu braucht es den Nationalstaat und den muss das Volk politisch führen (Anm.: durch Basisdemokratie). “Alle Macht dem Volke” leitet er denn auch den letzten Abschnitt des Büchleins ein. Elsässer, und das ist wohltuend und nicht weniger selten, verspürt als Linker noch Kulturkritik in sich. Sein Blick bleibt stets auf die “Geknechteten” und “Unterdrückten” dieser Welt gerichtet. Auch deswegen kann er sich wohl so mancher Invektiven gegen die “westliche Easyjet-Intelligenzia” nicht enthalten.
    Warum Elsässer aber nun ausgerechnet gemeinsam mit der demokratischen Rechten den Nationalstaat retten will, erfährt der geneigte Leser nicht. Offenbar hält er die Lage für so aussichtslos, dass aus seiner Sicht der Globalisierung nur mit einer letzten kollektiven Kraftanstrengung in den Arm gefallen werden kann. Warum nun ein entsprechender Erkenntnisprozess auf Seiten der Linken allerdings unwahrscheinlicher sein soll (Anm.: entspricht wohl Elsässers persönlichen frustrierenden Erfahrungen) als ein funktionsfähiges lagerübergreifendes Bündnis (Anm.: als “Querfront“ diffamiert) von links bis rechts , das bleibt des Autoren Geheimnis (Anm.: es kommt auf Offenheit und Lernfähigkeit an). Lesenswert und erfrischend sind seine Gedanken allemal.

    Ja, Wie steht es also mit dem “Erkenntnisprozess auf Seiten der Linken“?

    Da ich mich persönlich nie in solche Schubladen “links“ oder “rechts“ eingeordnet habe bzw einordnen ließ – habe ich ohnehin Probleme mit diesem aufgespaltenen Denken.

    Der Streit zwischen Pedram S. und Jürgen E. erschließt sich mir also nicht wirklich.
    Um was oder weswegen streiten sich die beiden eigentlich?
    Kann das mal einer verständlich erklären?

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  19. Wenn ich den Herren Rügiger Lenz und dem Plüschprinzen zuhöre, meldet sich kognitive Dissonanz.
    Du lieber Himmel, was soll das – haben die das so nötig, ihre sexuellen Vorlieben in aller Öffentlichkeit auszubreiten und jedem damit auf den Wecker zu gehen! Sollen sie doch ihr Ding machen – in aller Privatheit, wo es hingehört – wenn sie dabei niemandem Schaden zufügen bzw Zwang ausüben. Sie sollten aber damit aufhören, der Allgemeinheit ihre Einart überstülpen zu wollen. Müssen sie ihre “Selbstfindungsphantasien“ zum Thema auf einer FRIEDENSMAHNWACHE vor dem Brandenburger Tor machen? Das ist fehl am Platze.

    Auf mich wirkt das wie eine Übernahmeveranstaltung.

    Das Publikum ist auch entsprechend verhalten, irgendwie irritiert… … kaum Resonanz.

    Plüschprinz: “Wir bereiten uns jetzt auf Phase 2 vor“

    Zum Davonlaufen. Bitte nicht mehr davon.
    Das bedeutet – wenn nicht das Ende der Mahnwachen –
    so doch ein deutliches Störfeuer, dem mit Klarheit entgegenzutreten wäre:
    Was ist der Grundkonsens der Mahnwachen?
    Was sollte als einigendes Moment im Mittelpunkt stehen?

    Sicherlich nicht die Engführung auf “Humanismus“ (Freimaurerisches Konzept)

    Volk? VÖLKER?
    Das ist ja… völkisch!
    Völker gibt es nicht mehr, nur noch Möööööntschn!
    Völker… ich glaub es schneit! Wo kommen wir denn hin, wenn es Völker gibt? Am Ende wollen diese Völker auch noch in Nationalstaaten leben, in denen sie selber bestimmen können, wie sie leben wollen?
    Nix gibt's! Keine Völker, nur Möntschn!
    Merken! und Weggetreten!

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    1. Popoknutscherei wird zur öffentlichen Zwangsverordnung bevor wir in die U-Bahn steigen und Kanal 1 bis 100 zeigen uns wie lehrreich doch Parolen sind wie “Ich bin schwul und das ist GUT so” mit Werbepartnern wie “Gaysex ist geil e.V.” und “Ich bin ein Idiot aber immerhin Pervers AG.”
      Wer nicht mitfährt im Karussell der totalen Idiotie, der wird gnadenlos ausgemerzt. Wir wollen den Totalen Krieg gegen jede Vernunft und Menschlichkeit, Sieg SATAN!
      So oder ähnlich lautet das erleuchtete Programm zur Verblödung der Massen.
      Allzu BLÖÖÖDE.

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  20. Die Diskussion um das Verhältnis der Linken zum Nationalismus wurde schon früher geführt.Dazu als Lese- und Diskussionstip ein alter SAG-Artikel "Nationalismus in der Linken"

    http://www.streitblatt.de/streitblatt/sb6/nat.html

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  21. Aufklärung
    Der natürliche GEGNER von ReGIERungen – von solchen, die ihren Souverän das Volk verraten, an die Interessen von Banken und Großkonzernen verkaufen und der Ausplünderung preisgeben - sind die VÖLKER, die sich in Nationalstaaten organisiert haben. Eine multikulturelle Gesellschaft (als Parteiprogramm – was nicht dasselbe ist wie ein Zusammenleben in Toleranz) spaltet deren Mitglieder zu manipulierbaren, zusammenhaltlosen, ihren Einzelinteressen nachgehenden Einzelteilen. In einer multikulturellen Gesellschaft reduziert sich der Begriff Gemeinschaft auf die eigenen vier Wände, auf das Internet, auf das Geld oder auf das Ghetto — oder auf luftige Freimaurerbegriffe. “Humanitärer Grundkonsens“ ist ein solcher Begriff . Von Pedram Shahyar und anderen neuerdings aggressiv propagiert (Redereise zu den Mahnwachen).
    Soll hier – entgegen dem Grundkonsens - die Neue Friedensbewegung für linke Parteipolitik übernommen und instrumentalisiert werden? Gemäß dem trennenden Schema von “links – rechts“ die Friedensbewegung gespalten werden? Oder das ANTI-Deutsche! Mit dieser deutschfeindlichen Negativität kann kein Deutscher etwas anfangen, der bei Sinnen ist. Eine multikulturalisierte Gesellschaft ohne nationale Identität ist für die eigene politische DUMMHEIT und OHNMACHT gegenüber den Herrschenden vorprogrammiert. Identität und Zusammenhalt werden zerstört. Die multikulturelle Gesellschaft (als Parteiprogramm) ist das ‘Divide et Impera’ per se, das sehr wirkungsvoll angewandte Konzept des “Teile und Herrsche“ der selbst ernannten, so genannten Eliten, die selbst zu keinem Land und keinem Volk eine Loyalität pflegen. Um der eigenen Pfründe willen wird das Volk eines Landes schon von altersher verraten und an irgendwelche Interessen verkauft. Nun sollen die Völker, deren nationale Souveränität und Selbstbestimmung völlig vernichtet werden und in einem Einheitsbrei (EINE Welt, EIN Weltbürgertum, EINE Regierung, EIN oberster Führer, EINE Religion - “Wir haben uns doch alle lieb“) aufgehen. So herrscht es sich dann am leichtesten: Global. Totalitär. Faschistisch.
    Das hatten wir doch alles schon, wenn auch in kleinerem Maßstab – und es sollte doch ausreichen, um es ENDLICH mal kapiert zu haben!
    Nicht die Völker sind das Problem – sondern diejenigen, die seit altersher die Völker /Nationen in Kriegen gegeneinander hetzen. Kriegslügen (Kriegspropaganda – Rolle der Medien!) hat dabei schon immer eine entscheidende Rolle gespielt. Heute ist es nicht anders. Die Liste dieser Kriege gegen die Völker (Zivilbevölkerung) ist lang.
    Insbesondere seit dem 11.September 2001: Krieg gegen Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien – die Ukraine... Russland, Iran, China? Re-Kolonialisierung von Afrika. Deutschland soll erneut gegen Russland gehetzt werden - und erneut in Ruinen liegen? Reihenweise von außen her organisierte und finanzierte Destabilisierung und Umsturz (Farbenrevolutionen). Alles um der Ausbreitung der Herrschaft willen, der Konzentrierung von Macht. Und wo bleiben da die MENSCHEN, wenn sie sich nicht in Nationalstaaten organisieren? Sie geraten völlig unter die Räder – werden völlig versklavt.
    FRIEDEN – FREIHEIT – GERECHTIGKEIT.
    Das Grundübel des betrügerischen Geldsystems. Die Rolle der Lügenmedien. Aufklärung.
    Das ist von Anfang an der Grundkonsens der Mahnwachen für den Frieden.
    Alles klar?

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  22. Irgendwie seltsam: Noch sind alle Staaten in Nationalstaaten organisiert.Selbst die EU besteht noch aus Nationalstaaten und ihren jeweiligen Nationalstaaten. Wo siehst du da eine "Auflösung"?Zumal China, Russland und die USA gar nicht einsehen, rigendwelche Weltregierungen einzugehen, sondern die Mächte ihrer Nationalstaaten bis zum Konflikt miteinander auszubauen und hochzurüsten.Der Nationalismus mag zwar in Europa gemässigt sein, aber in Nationalstaaten wie den USA, China und Russland mit ihren missionarischen Ideen ist dies noch lange nicht der Fall. Du möchtest, dass Deutschland eine Art Schweiz wird.Wenn das jeder in Europa wollte, wären diese Nationalstaaten sehr schnell Spielball anderer Grossmächte. Daher braucht es mindestens sowas wie europäische Kooperation und nicht noch mehr Dezntralität bis zum Redneck-Kleinstaatentum, wo jeder mit SUV, eigener Knarre und seine eigenen Schrebergarten als eingebildeter Autonmversorger rumfährt.

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    1. Oh, jemand von der ganz laaangsamen Sorte?


      "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter, bis es kein Zurück mehr gibt."
      ~ Jean-Claude Juncker
      “(…) Denn wir stehen rund um die Welt einer monolithischen und ruchlosen Verschwörung gegenüber, die sich vor allem auf verdeckte Mittel stützt, um ihre Einflusssphäre auszudehnen – auf Infiltration anstatt Invasion; auf Unterwanderung anstatt Wahlen; auf Einschüchterung anstatt freier Wahl; auf nächtliche Guerillaangriffe anstatt auf Armeen bei Tag. Es ist ein System, das mit gewaltigen menschlichen und materiellen Ressourcen eine eng verbundene, komplexe und effiziente Maschinerie aufgebaut hat, die militärische, diplomatische, geheimdienstliche, wirtschaftliche, wissenschaftliche und politische Operationen kombiniert (…).”
      ~ John F. Kennedy, am 27.4.1961


      Juncker und auch schon Kennedy haben Insider-Wissen.
      Ach, neee - alles nur "Verschwörungstheorie"... ... nur für diejenigen, die unverbesserlich unwissend und dumm bleiben möchten

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  23. Empire Me- das libertäre Credo:Jedem Depp seinen Staat

    Neuerdings wird als neuer Filmtip “Empire me–Der Staat bin ich” selbst im konservativen Bayerischen Fernsehn gehypt. Worum geht es? Vorgestellt werden 6 Ministaaten und Kommunen, die Freiheit versprechen und völkerrechtlich wohl möglich sind.Jeder Depp gründet seinen Staat.Es ist dies der Traum von durchgeknallten Lebensreformlern und libertären Neoliberalen, Seperatisten und Lokaldespoten. Jedem seinen eigenen kleinen eigenen Staat, jedem seine Mikro-Schweiz, Bermuda, Cayman Island, die völlige Zersplitterung der heutigen Staatenwelt.Jeder dieser Ministaaten veruscht möglichst viel Kapital zu akkumulieren und anzuziehen durch Niedrigsteuern, Bankgeheimnisse, Niedrigstlöhne, keinen Sozialstaat, etc. Ein Wettbewerb wie wir ihn schon jetzt zwischen Nationalstaaten unter der “Standortdiskussion” kennen wird sich dann nochmals verschärft vollziehen, wobei eine grössere Einheit wie der Nationalstaat sich den Kapitalforderungen noch mehr entgegenstellen kann als eine kleinere Einheit wie eine Region oder gar ein Mikrostaat.Dazu passt, dass inzwischen solche Leute wie Bayernkurier-Scharnagel neuerdings in seinem Buch von einem bayerischen Staat fabulieren, das Europa der Regionen der CSU, Regionalwährungen, Kritik am Länderfinanzausgleich, Raus aus der EU, etc. Doch diese Entwicklung zu Ende gedacht, bleibt es dann nicht bei Bayern, sondern beginnt der nächste Kampf zwischen Oberbayern, Niederbayern, Franken, Schwaben,etc und dann auch innerhalb dieser Regionen. Wohl kein Zufall, dass CSU-Verkehrsminsiter Ramsauer nun neuerdings jeder Gemeinde ihr eigenes PKW-Kennzeichen zugestehen will. Diese ewige stupide Propaganda von “Mia san mia” und “Dahoam is dahoam”. Jeder Depp, der momentan einen kurzfritsigen wirtschaftlichen Vorteil wittert, möchte keine Kommunalumlage, Lastenausgleich, EU-Subventon, ja keine Steuer mehr zahlen.Wundert mich daher nicht, dass dieser Film so gehypt wird.Die totale Regression, die das Hobbsche “Jeder gegen jeden”verherrlicht. Eine gefährliche Tendenz! Eigentlich müsste „Empire me“ ja Somalia als Erfolgsrezept preisen, wo jeder Warlord sein eigenen Ministaat aufmacht der den anderen bekämpft.Es bleibt die Frage, ob es eine Art Entwicklungslogik gibt. Mit der Entwicklung der Produktivkräfte hat sich immer eine Tendenz zur grösseren Einheit langfristig herausgestellt. Von der Gruppe zum Stamm, vom Stamm zur Region, von der Region zum Kleinstaat, von den Kleinstaaten zu den Nationalstaaten und dann im Falle Europas von den Nationalstaaten in einen noch unentschiedenen Zwitter zwischen supranationaler EU-Bürokratie und Nationalstaaten.Aber auch die Nationalstaaten suchen international schon engere Kooperation infolge der Globalisierung—sei es jetzt die G-8 oder nun die neugegründete G-20.Aber solch eine Entwicklung ist nicht ohne Rückfälle in nationalistische, ethnische oder religiösen Zersplitterungen. Für die letztere Entwicklung und somit die Regression plädiert „Empire me“. Zu Ende gedacht bleibt dann nur noch das Individuum, das sich autark mit SUV, eigener Waffe, Selbstanbau von Nahrungsmitteln gegen den Nächsten verteidigt und durchsetzt. Doch Thomas Hobbes hat in seinem “Leviathan” nicht nur auf den zerstörerischen, selbstzerfleischenden Egoismus der Menschen, ihrer Wolfsnatur hingewiesen, sondern auch auf die “Hasennatur” des Menschen: Gerade weil er die selbstzerstörerische Wirkung des “Jeder gegen Jeden” fürchtet, ja um sein Leben fürchet, gründen Menschen aus ihrer Hasennatur und Furcht heraus einen Staat, der für stabile und geordnete Verhältnisse sorgt. Diese einfache Lektion berücksichtigt “Empire me-Der Staat bin ich”überhaupt nicht.

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  24. Wozu dein Nationalstaatengelabber führt an folgendem Beispiel ausgeführt:

    Front-National-Faschismus und die eurasische Achse mit China und Russland— der Alptraum Brzezinskis und der USA
    Es ist auffällig, dass es in Nachkriegsdeutschland bisher noch keine erfolgreiche faschistische Massenbewegung gegeben hat. Alle Versuche scheiterten bisher: Ob dies die NPD, die DVU oder die Republikaner waren. Die Forderung von F.J.Strauß: „Es darf rechts der CSU keine demokratisch legitimierte Rechte geben“ wurde bisher erfüllt.Zuletzt killte die deutsche Wiedervereinigung die Republikaner, der Filbinger-Stiftung Weikhartsheim-Zögling Schlierer löste SS-Mann und REP-Führer Schönhuber ab. Schönhuber versuchte sich zuletzt bei der NPD, scheiterte und verstarb.Deutschland scheint durch die Nazidiktatur Hitlers, den 2. Weltkrieg und Auschwitz bislang am meisten in Europa gegenüber dem Faschismus sensibilisiert zu sein, wenngleich die Reaktionen um das Sarrazinbuch „Deutschland schafft sich ab“ ein latentes Potential an Xenophopie offenbaren, sowie der Europafrust ein breites Spektrum für eine neue Rechtspartei bietet. Doch im Rest Europas wuchern die verharmlosend „rechtspopulistisch“ genannten Parteien, sei es die Bewegung des Ex-MSI-Faschisten Fini in Italien, BZÖ und FPÖ in Österreich, die SVP in der Schweiz, die Rechtsradikalen in Dänemark, die Wahren Finnen in Finnland, die faschistische Jobbik und der „konservative Revolutionär“ Viktor Orban in Ungarn, der Flämische Block in Belgien oder die Front National in Frankreich, die der ehemalgie Gefreite des Algerienkrieges, Jean-Marie Le Pen gründete, der auch schon mit dem SS-Gefreiten Schönhuber eine Kooperation im EU-Parlament eingegangen war. Beim weitesten am wichtigsten und zentralsten ist jedoch die Front National.Wenn in europäischen Kleinstaaten faschistische Regierungen rankämen, wäre dies nicht so folgenreich, als wenn die Front National in Paris die Herrschaft erringt, da hier mit Frankreich ein Zentralstaat, ein Gründungsmitglied Europas, die deutsch-französische Achse und die transatlantischen Beziehungen direkt getroffen würden, wie es auch Atommacht und UNO-Sicherheitsratsmitglied ist. FN-Paris wäre dann Vorbild, Mäzen und Förderer aller anderer faschistischen Bewegungen in Europa. Gibt sich Marine Le Pen auch nicht mehr so stramm faschistisch wie ihr Vater und zumal taktisch philosemitisch und pro-Israel, während ihr Vater den Holocaust noch „ein Detail der Geschichte“ nannte, so hat dies nur den Zweck in Resteuropa, den USA und Israel die Alarmbereitschaft herabzusetzen und sich auch für Sarkozy-Wähler und Gaullisten wählbar zu machen. Ihr pseudogaullistischer Etatismus und die Betonung des Nationalstaats, ihr Eintreten für die Grand Nation soll sie als neue Jean d Àrc erscheinen lassen. Ihre Ankündigung aus der NATO auszutreten, könnte man ebenso noch als besten Gaullismus interpretieren. Doch de Gaulle war mehr Neutralist. Wohin die Reise wahrscheinlich gehen soll, zeigt der Gratulationsbrief der deutschen NPD an Marine Le Pen. In diesem wird ihre Forderung aus der NATO auszutreten um die Forderung eine deutsch-französisch-russisch-chinesische Achse militär- und wirtschaftspolitisch einzugehen ergänzt—eine eurasische Achse vor der Brzezinski in seinem Buch „The Chess Board“ so eingringlich warnte.

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  25. Teil 2 "Front Nationalfaschismus und die eurasische Achse--der Albtraum Brezinskis und der USA:"

    So heißt es im Aufruf der NPD:
    NPD: Solidarisch mit Le Pen:
    Keine Nato, kein Euro!
    Raus aus der Nato, weg vom Euro und eine Umorientierung der strategischen Partnerschaft von den USA auf Rußland – das sind die Kernpunkte einer künftigen französischen Außenpolitik, die die Vorsitzende des französischen Front National, Marine Le Pen, im Falle eines Wahlsieges umgehend umzusetzen beabsichtigt. Die französische Politikerin erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, daß sie die Beziehungen Frankreichs zu den USA revidieren und Frankreich aus dem NATO-Bündnis herausführen werde.
    Der Arbeitskreis Außen- und Sicherheitspolitik der NPD unterstützt den Front National, der bei den jüngsten französischen Kantonalwahlen Ende März erhebliche Stimmengewinne verzeichnen konnte, nicht nur im Bestreben, die nordatlantische Kriegsallianz aufzulösen, sondern setzt sich ebenfalls für einen Austritt aus dem Euro und ein strategisches Bündnis mit Rußland ein. Die NPD bekräftigt dabei ihren festen Willen, für eine stabile Friedensordnung souveräner und gleichberechtigter Staaten in Europa zu wirken und aus geopolitischer wie wirtschaftsstrategischer Sicht den Schulterschluß mit Rußland und China zu suchen.
    Für den AK Außen- und Sicherheitspolitik der NPD: Karl Richter Dr. Kersten Radzimanowski Berlin, 13.04.2011
    http://www.volksdeutsche-stimme.de/npd/kein_apr2011de.htm
    Derartige Ideen haben in Frankreich durchaus Konjunktur, wie der Bestseller des französischen Philosophen Emmanuel Todd „Weltmacht USA—Ein Nachruf“ zeigt, in welchem Todd eine eurasische Achse zwischen Europa und Russland fordert. So schreibt Todd—Putin zitierend und ihm zustimmend:
    So konnte Wladimir Putin in Berlin verkünden: „Niemand bezweifelt den grossen Wert Europas zu den Vereinigten Staaten. Aber ich bin der Meinung, dass Europa einen Ruf als mächtiger und selbständiger Mittelpunkt der Weltpolitik langfristig nur festigen wird, wenn es seine eigenen Möglichkeiten mit den russischen menschlichen, territorialen und Naturresourcen sowie mit den Wirtschafts-, Kultur- und Verteidigungspotentialen Russlands vereinigen wird“. Ich kann dem nur zustimmen:“
    (Emmanuel Todd: Weltmacht USA—Ein Nachruf / Piper-Verlag, München- Zürich 2002, S.209).


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  26. Teil 3 Frontnationalfaschismus und die eurasische Achse:

    Die Idee eurasischer Achsen haben eine längere Tradition—so forderte schon Chinas Republikgründer Sun Yatsen ein Bündnis zwischen China- Sowjetunion und Deutschland als Verliererallianz des Ersten Weltkrieges, wie auch schon Lenin auf eine deutsch-sowjetische Achse des Kommunismus hoffte oder aber Hitlers Achse Deutschland-Italien-Japan mag hier als plastisches Beispiel dienen. Eine solche von der deutschen NPD von Marine Le Pen geforderte eurasische Achse wäre dann eine Politik, die nicht mehr neutralistisch ala de Gaulle wäre (der aber immerhin als erster europäischer Politiker diplomatische Beziehungen mit der VR China herstellte), sondern eine bewusste antiamerikanische Koalition.Schon Le Pens deutscher Verbündeter Schönhuber agierte 1988 in der Gründungsrede des Republikanischen Hochschulverbandes (RHV) gegen die „anglosächsische Front“.Zum Zwecke eines antianglosächsischen Bündnisses habe er sich mit Le Pen getroffen. Sollte die Front National weiter an dieser Politik festhalten, so wäre Europa nach einer vtwaigen Machtübernahme rechtsradikaler Parteien gespalten in ein faschistisches Europa FN-Frankreich, Fini-Italien, Jobbik-Ungarn, Wahre Finnen-Finnland, Flams de Bloc-Belgien, BZÖ/FPÖ-Österreich, das sich mit Russland und China verbünden will (ohne zu wissen, ob diese dies überhaupt wollen), während dem ein demokratisches Deutschland, Restnordeuropa, Restsüdeuropa und Großbritannien als Gegenkraft mit US-NATO-Bindung sich entgegenstellen würde. Europa wäre dann wieder zweigeteilt und mehr denn je von der Kooperationswillig, bzw. –unwilligkeit zwischen den Fremdmächten USA, China und Russland abhängig.Europa könnte wieder zum Spielball und Schlachtfeld dieser Grossmächte werden, die dann mittels Stellvertreterkriegen agieren werden. Käme es zu solch einer Polarisierung, wäre es möglich, dass die französisch-russisch-chinesische Achse sich mehr mit den antiamerikanisch- antiisraelitischen Muslimbrüdern und dem Iran verbündet, der ja auch Mitglied in der Shanghai Cooperation Organization werden will. Es könnte zu einer Renaissance des deutschen Jihad Marke Max von Oppenheim– dann eben eurofaschistisch– kommen.Dann würde Marine Le Pens taktischer Philosemitismus schnell wieder über Bord geworfen. Huntingtons Kampf der Kulturen hat die Möglichkeit einer Auseinandersetzung eines autoritär-faschistischen Blocks China-Rußland- faschistisches Teileuropas mit einem demokratischen Block USA-GB-demokratisches Teileuropa-Indien übersehen. Er geht von einem christlichen Europa aus—dieses christliche Europa wäre dann aber gespalten in einen faschistisch-neoautoritären Block und einen demokratischen Block. Europa reagiert bisher noch nicht gegenüber neoautoritären und faschistischen Strömungen. Während es noch heftige Sanktionen gegen Haider-Österreich gab, so bleibt die Reaktion Europas gegenüber dem konservativen Revolutionär Viktor Orban samt Medienzensur und neoautoritärer Verfassung in Ungarn völlig aus.Kaum Protest äussert sich gegen die neuen dänischen Zollkontrollen als Produkt des Sieges der dänischen Rechten. Ein Front National-Frankreich würde Europa völlig kalt erwischen.

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  27. Zu den Verschwörungstheorien, die von Elsässer und Märholz gegenüber Fed, Rothschild und Warburgbank auf den Montagsdemos noch folgenden Beitrag:

    Die Grosse Verschwörung–von den Protokollen der Weisen von Zion über Ludendorff bis zum Schwarzen Reich und Alles Schall und Rauch
    Während 9-11 die kleine Verschwörungstheorie ist, gibt es auch die grossen Verschwörungstheoretiker. Während die Truth-9-11-Bewegung noch von einer zielgerichteten Verschwörung der Neocons um 9-11 zu einer Änderung der Machtverhältnisse im Greater Middle East ausgeht, gibt es auch Verschwörungstheoretiker, die die ganze Weltgeschichte als grosse Verschwörung erklären möchten. Das erste Mal begegnete mir diese Sorte in meinem Englischlehrer am Gymnasium, der uns George Orwells „1984“ lesen liess und dann zur Quintessenz kam: Im Römerreich habe es immer ein Triumphirat, ein Trio gegeben und ebenso sei das Weltgeschehen zu erklären: Immer drei Mächte, wovon 2 sich immer gegen die dritte verbündeten und dann wiederum wieder mit dieser, um die andere zu isolieren. Somit war ein dynamisches Trio, das die Weltgeschichte erklären sollte, aufgemacht. Diese mehr arithemtische und geometrische Machttheorie sieht völlig von politischen und ökonomischen Inhalten ab, sondern eben nur Konstellationen zwischen diesen drei Machtgruppen. Hätte er noch das Bündnis Mao mit Nixon gegen die Sowjetunion zitiert wäre dies glaubwürdiger gewesen, aber so war dies eine inhaltsleere Theorie, die auch keine nähere Begründung suchte. Orwell entnahm er, dass diese Mächtigen unter einer Decke steckten und ihre Kriege nur als Show inszenierten,um ihre eigene Macht zu erhalten.Den Mächtigen geht es um die Macht und den Machterhalt—zu welchen Zwecken sie die Macht einsetzen wollen, darauf war kein Hinweis zu finden. Dass es vielleicht auch Differenzen und Konflikte zwischen “den Mächtigen” gab, war von vorneherein ausgeschlossen. Alles Show, alles Inszenierung. Auch hatte unser Englischlehrer noch nie etwas von der „multipolaren Welt“gehört, die seinen Dreiecksentwurf ad absurdum führen würde. Die Weltgeschichte zu vereinfachen und in simple Formeln zu giessen, ist das Ziel aller grossen Verschwörungstheoretiker.Der Tenor ist immer derselbe: Eine Art Geheimbund und geheime Weltregierung existiert schon längst, die alle anderen Staaten und auch die Weltwirtschaft lenkt und die Völker und Staaten, die es seltsamerweise trotz des gleichfalls angenommenen Strebens, diese unter eine One-World-Regierung- und Kultur zu unterjochenimmer noch gibt, dann in Wirtschaftskrisen, Konflikte und Kriege miteinander zu stürzen, um sie davon abzuhalten, die geheime Weltregierung zu erkennen und zu stürzen.Klassisches: Divide et impera!

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  28. Teil 2 Die Grosse Weltverschwörung

    Was hier schon der erste Widerspruch ist: Wofür sind eigentlich dann die Verschwörungstheortetiker?Für eine Weltregierung oder Konföderation, die alle Völker eint oder aber zur Zurückkehr zu Nationalstaaten, Ethnien und Stämmen, die noch unversaut und möglichst autark und autochon von der angeblichen One-Wolrdregierung sein sollen? Oder zu dem archaisch-libertären staatenbefreiten Redneck-Einzelkämpfer, der mit SUV, eigener Knarre und Survialkits an Dosenfleisch samt eigenen Goldreserven sich quasiautark selbst durchkämpft, wie dies die Anzeigenwerbungen des Koppverlages oder von Infokrieg nahelegen. Darauf kommen sie bezeichnenderweise nie so explizit zu sprechen.DENN: Es geht erst einmal um klare Feinderkennung und Frontenbildung—die Feinde sind immer dieselben: Die Illuminaten, die Freimaurer, die Katholiken, die Juden, das jüdische Finanzkapital,speziell die Warburgbank, die Lenin und Hitler finanziert hätte, die US-Ostküste,David Rockefeller und der Council for Foreign Relations, die Bilderberger und all „ihre“ Suborganisationen von Logen, Geheimbünden und P-2, die da noch existieren.Es wäre falsch, wenn man die Existenz dieser Organisationen leugnen würde. Es ist einmal zu hinterfragen, welche Ziele diese hatten/haben, wie mächtig sie waren/sind und ob es nicht noch wesntlich mehr andere Machtgruppen gibt, auf die die Verschwörungstheoretiker bezeichnenderweise nicht hinweisen.
    Dass es die Illuminaten und die Freimaurer gibt, ist klar. Sie waren die Speerspitze der bürgerlichen Revolution in Europa wie auch in den USA. Dass sie für die Werte der Aufklärung kämpften und dazu im absolutistischen Europa geheim arbeiten mussten, ist Verschwörungstheoretikern gleich doppelt suspekt. Erstens, weil sie deren aufklärerischen Ziele zumeist nicht teilen, zweitens, dass sie subversiv agieren mussten. Wie nötig dies war, zeigte die Restauration Metternichs, da es eigentlich nur Frankreich gelungen war, eine bürgerliche Revolution durchzuführen, während der Rest Europas monarchisch blieb.Gegen diese bürgerlichen Revolutionäre wurde die heftigste Propaganda betrieben und Ausdruck dessen ist die von der russisch-monarchitsichen Geheimpolizei verbreitete Hetzschrift „Die Protokolle der Weisen von Zion“, in dem die bürgerlichen Revolutionen, speziell die französische Revolution als jüdische Verschwörung dargestellt wurde.Dabei ignoriert wird, dass die wesentlichen Revolutionäre keine Juden waren, weder Robbiespierre, noch Danton. In den Protokollen kommt diesbezüglich auch nichts, es ist mehr eine Schrift, die von angeblichen allgemeinen Handlungsanweisungen der angeblichen Weisen ausgeht, die diese dann verwendet haben sollen und die im Kern besagen, dass der Zweck alle Mittel heiligt und man sich daher auch der Tarnung, Lüge, etc. bedienen kann –aslo genau das, was die russisch-monarische Geheimpolizei mit der Konstruktion der Protokolle selbst gemacht hat. Personelle Verbindungen, Namen, etc. tauchen gar nicht auf, es werden schlicht unbewiesene Behauptungen aufgestellt, die aus einigen Zitaten jüdischer Repräsentanten und der Tora, vor allem aber aus den unbewiesenen Überlieferungen zusammengemixt werden (Erst Hitlers Chefideologe Rosenberg versuchte später mittels seines Elaborates „Die Protokolle der Weisen von Zion und die jüdische Weltpolitik“wenig überzeugend namentliche und personelle Verbindungen herzustellen).

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  29. Teil 3 Die grosse Weltsverschwörung

    Am beliebtesten war es noch die Bankersfamilie Rothschild zu kritisieren. Diese jüdische Bankersfamilie hatte einen deutschen, französischen und britischen Zweig. Noch heute kann man in arabischen Fernsehsendern die angebliche Szene vom Tod des alten Rothschilds sehen, der die Welt angeblich unter seinen Söhnen am Sterbebett aufteilte. Heutige Verschwörungstheoretiker erklären sich die europäischen Kriege mit den Rothschilds, die die Staaten gegeneinander ausgespielt hätten, um Geschäfte zu machen. Dabei übersehen wird, dass die jeweiligen Rothschilds eher Hausjuden waren, also als untergeordnete Finanziers des jeweiligen Königshauses agierten, meist auch die ersten Sündenböcke waren, wenn was staatstechnisch schief ging und dass die Hauptkritik gegen die Rothschilds aus damaligen monarchistischen und nationalen Kreisen zu dieser Zeit war, dass sie Pazifisten waren und Kriege aus Geschäftsinteresse verhindern wollten, anstatt patriotisch mit Schlachten-Hurrah den Kampf der Völker anzuheizen. Damals war die Hauptkritik an den Rothschilds, dass sie nationalen und monarchische Erlösungskriege sabotiert hätten und verhindern wegen des schnellen Geldes, heute verdrehen dies Verschwörungstheoretiker in die diametral enteggengestezte Theorie, dass die Rothschilds hinter allen monarchischen Kriegen Europas gesteckt und diese gelenkt hätten—aus Weltherrschaftsplänen oder aber auch wegen des schnellen Geldes. Pluralistisch darf man sich die jeweilige Erklärung aussuchen und: Times are changing.Der Antisemitismus passt sich dem Zeitgeist an.
    Die nächste wesentliche Hetzschrift kam nach dem Ersten Weltkrieg von dem deutschen General Ludendorf, der eine Erklärung für sein eigenes Versagen als oberster Militär neben Hindenburg auf dem Schlachtfeld finden musste. In seinem Werk prangert er angeblich antinationalistische und internationalistische Mächte, vor allem Freimaurer, Katholiken (die dem Papst mehr hörig wären als Deutschland) und Juden an, dass sie im Ersten Weltkrieg Deutschland verraten hätten und dieses deswegen verlor. Diese Dolchstosstheorie, die Ausgangspunkt für alle rechten Kräfte dieser Zeit war. hatte im Zentrum, den damaligen Vorsitzenden der AEG, den Juden Walther Rathenau, der von Ludendorf als Hauptsaboteur am deutsche Kriegswesen dargestellt wurde, da er für die Rohstoffversorgung des Heeres in leitender Funktion gesessen hatte und wie die Zentrumspartei und die Freimaurer beschuldigt wurde für die Feindmächte zu arbeiten.Rathenau war dann auch herausragendes Hassobjekt der deutschen Rechten und wurde von Rechtsextremisten in der Weimarer Republik ermordet.Es war kein Zufall, dass Ludendorf zusammen mit Adolf Hitler 1923 an der Feldherrenhalle in München putschen wollte. Ihr Antisemitismus und ihre Verschwörungstheorien lesen sich fast deckungsgleich. Von Ludendorfs Dolchstosslegende zu Hitlers „Mein Kampf“ war es daher nur ein kurzer Weg.

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  30. Teil 4 Die Grosse Weltverschwörung

    In Hitlers „Mein Kampf“ werden die Juden für alles Schlechte in der Welt verantwortlich gemacht.Freimaurer und Katholiken werden kaum erwähnt, er konzentriert alles auf eine jüdische Weltverschwörung.Alle nationalen Defizite werden den Juden aber ALS RASSE angedichtet. Hitler sieht die Juden nicht als Religionsgemeinschaft, sondern als Rasse und lieferte hiermit den Umschlag vom klerikal-völkischen Antsisemitismus zum völkisch-rassistisch-liquidatorischen Antisemitismus, den Goldhagen zitiert. Ein Jude kann dementsprechend sich nicht mehr retten, indem er konvertiert—nach Hitler- ist er als Rasse auszurotten. Hitler unterschied drei Sorten von Rassen: Die Kulturschöpfer (die Arier und vor allem die Deutschen), die Kulturbewahrer , die zwar ihre Kultur erhalten würden, aber ausser Kopieren zu keinen wesentlichen kulturellen Leistungen fähig wären (z. B: die Japaner)und die Kulturzerstörer (die Juden).Speziell konzentriert er sich aber auf die Arbeiterbewegung und den Kommunismus und die Sozialdemokratie, die er als Ausdruck jüdischen Wirkens sah, sowie die entartete Kultur und die Medien. In „Mein Kampf“ werden die Rothschilds. Rathenau, etc, gar nicht personell gebracht, sondern nur allgemein in „schaffendes“ (deutsches) und „raffendes Kapital“ (jüdisches)unterschieden. Hitlers Schrift verallgemeinert viel mehr als das Werk Ludendorfs.Desweiteren ist in Mein Kampf eine mehrstufige „Einnistungstheorie“ der Juden zu lesen, die sich im deutschen Volk, wie aber auch bei anderen Völkern in gleicher Weise als „Parasit im Wirtsvolk“ eingenistet hätten. Später vervollständigte die NSDAP dann ihre Rassentheorie zu der jüdischen Weltverschwörung des jüdischen US-Finanzkapitals und der jüdisch-bolschewistischen Verschwörung Sowjetrusslands, die Deutschland in den Zangengriff nehmen wollten. Die Logik war: Wenn man die Weltherrschaft erringen will,muss man alle Juden vernichten.Von ähnlichen Weltverschwörungstheorien gingen auch Hitlers Achsenverbündter Japan aus, der ebenfalls von den „Protokollen der Weisen von Zion“ ausging– aber die führenden japanischen Politiker hatten pseudomachiavellistisch eher die Theorie: Wenn die Juden die Welt beherrschten, müsse man sich eben gerade deswegen mit ihnen verbünden. Über diesen Punkt kam es folgerichtig zwischen beiden Achsenmächten immer wieder zu Streit (Vgl. Global Review-Artikel „Japans Judenpolitik 1933-1945).
    Nach dem 2. Weltkrieg, dem Holocaust und Auschwitz waren antisemtische Verschwörungstheorien in Deutschland offiziell erst einmal ad acta gelegt.Zwar tauchten in Rheinischen Merkur und dem Bayernkurier hier und dazumal Anspielungen auf, dass die jüdische Warburg-Bank sowohl Hitler wie auch die Bolschewiki unter Lenin finanziert hätten, aber elaboriert fand sich in rechten Kreisen ausser der Nationalzeitung der DVU und der sektiererischen US-amerikanischen La-Rouchesekte kaum mehr offen antisemitische Propaganda oder der Versuch eines geschlossenen weltverschwörungstheoretischen Weltbilds.
    Der erste wesentliche“ Tabubrecher“ auf der Linken war Karlheinz Deschner (Autor der “Kriminalgeschichte des Christentums”) mit seinem antiamerikanischen Buch „Der Moloch“. In diesem versucht er den Nationalsozialismus als Produkt der US-jüdischen Warburgbank darzustellen, die zudem auch „schon“ Lenin finanziert habe.Wohl richtig scheint, dass es für eine gewisse Zeit einige begrenzte Überweisungen der Warburgbank an beide Regime gab, aber die Geschichte des Nationalsozialismus und des Kommunismus auf eine derart einzigartige begrenzte Finanztransaktionen verkürzen zu wollen, ist wohl reichlich monokausal angelegt.


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  31. Teil 5 Die Grosse Weltverschwörung

    In den 80er Jahren kam dann mit “Illuminati” das erste “ganzheitliche” Verschwörungswerk in die alternative Szene.Der Film “23″ protraitiert ganz gut den Eingang dieser Verschwörungstheorien in die neuen kreativen Klassen, vor allem in die Hackerszene. Auffällig war, wie angeblich aufgeklärte Linke sich in den paranoiden Strudel numerologischer Mystik einliessen, die hinter jedem Symbol , Datum und jeder Zahl einen Code der Freimaurer vermuteten.
    In den 90ern setzte sich diese Entwicklung dann fort: Zum einen ein Bestseller wurde des Pseudonymautors„Van Helsings“ „Geheimgesellschaften“. Dies war jedoch noch ein kruder Mix aus den üblichen Illuminatiphanatsien, Atlantis-Mythos und Nazi-Ufos, der weniger gefährlich war, da er wüst esoterisch versponnen war.
    Schon ausgefeilter war das Machwerk von Carmin „Das Schwarze Reich“, das ein Sammelsurium aller möglichen Beziehungsgeflechte zwischen Politikern, Logen, Bilderbergern, Council on Foreign Relations, Thulegesellschaft der NSDAP,kommunistischen Parteien, P-2 ,etc. darstellt. Man wird von der Fülle des Materials erschlagen, doch eine Botschaft kommt immer durch: Die gesamte neuere Menschheitsgeschichte sei rückführbar auf die Illuminaten, die in ihren Ablegern Council for Foreign Relations, den Bilderbergern, etc. die Welt beherrschen. Kommunismus und Kapitalismus seien nur zwei riesige Menschheitsexperimente, in denen die Illuminaten zum einen die Völker gegeneinander aufbringen wollten, um selbst ihre Macht zu erhalten, zum anderen um auszuprobieren, welches Gesellschaftssystem besser funktioniere.Der Kalte Krieg wird somit als riesiges Versuchslabor zweier Systeme aufgefasst, bei dem eine heimliche Weltregierung alles unter Kontrolle gehabt hatte.Die gesamte Weltgeschichte und auch der Kalte Krieg wird als Showinszenierung einer schon geheim existierenden Weltregierung dargestellt, bei dem die wirklichen Herrscher die Völker aufeinanderschlagen lassen und manipulieren, damit niemand ihre heimliche Weltherrschaft entdeckt und gegen diese vorgeht. Aktuellster Vertreter dieser Theorie istder rechtsradikale Blog Infokrieg (nicht zu verwechseln mit Infokrieger)–Zitat:
    “Sowohl Kommunismus als auch Faschismus wurden als Goldesel, und noch wichtiger, als Kontrollmechanismen, von den internationalen Bankiers geschaffen.”

    http://infokrieg.tv/wordpress/2011/07/22/wall-street-regisseur-oliver-stone-banker-ermachtigten-hitler-und-die-nazis/

    Und so ist auch die EU in Wirklichkeit ein Plot zwischen Nazigrössen und Geldadel/Finanzaristokratie.Vergleiche:

    http://infokrieg.tv/wordpress/2011/07/22/nazi-grosen-planten-4-reich-das-der-struktur-der-eu-entspricht/


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  32. Teil 6 Die Grosse Weltverschwörung

    Logischerweise müssten sich ja diese Verschwörungstheorektiker für eine offene Weltregierung aussprechen, die demokratisch kontrolliert, die Völker miteinander vereinigt. Aber dergleichen ist hier nie zu lesen. Meist driften diese Elaborate in die nationalistische Ecke ab, was die wahre Intention dieser Phantatsereien klarmacht.Als neue Rechtsradikale versuchen sie die Schuld am Nationalsozialismus immer auf internationale Finanzaristokratien, jüdische Banken, US-Eliten, Israel,etc. abzuwälzen. immer irgendwelche internationalisteschen Fremdmächte ausfindig zu machen, die verschworen lauter Agenten in den Wirtsländern lauern und installiert haben. Nie waren es deutsche Nationalisten, die die Nazis gewählt und unterstützt haben. Nie wird dem Nationalismus ein Vorwurf gemacht, sondern dieser gerade im Gegenteil befeuert in angeblicher Globalisierungskritik, die links blinkt, aber rechts abbiegt. Nie waren es Nationalisten wie die Verschwörungstheoretiker ala Koppverlag, Infokrieg,etc. selber, die für rechtsradikale Parteien und “rechtspopulistische” Bewegungen agieren. Schwieriger für Verschwörungstheoretiker ist dann die neue multipolare Welt, die sich mit dem Erstarken Chinas und Indiens oder der BRIC-Staaten ankündigt, zu erklären. Ist die KP China jetzt auch ein Produkt der Illuminaten? Mao und Deng Xiao Ping Freimaurer?Ghandi, Nehru, Vajpajee, Rao, Singh auch? Die angeblich heimliche Machtzentrale der Bilderberger erfährt ja schon massive Konkurrenz durch ähnliche asiatische Clubs wie z.B. die Boao-Konferenz oder russische Counterparts. Auch alles Inszenierung?
    Fakt ist doch: Die Menschheit hat sich mit der Entwicklung der Produktivkräfte von Kleingruppen in Stämme, dann Kleinstaaten und nun eben Nationalstaaten organisiert.Inzwischen entstehen auch schon supranationale Organisationen wie die EU und sind andere grössere Formationen neben Freihandelszonen angedacht.Die Entwicklung der Produktivkräfte ist keineswegs ein Produkt irgendwelcher Verschwörungen, sondern erfolgt sehr naturwüchsig und in Konkurrenz. Der politische Überbau schreitet meist langsamer voran als das Wachstum der Produktivkräfte, weswegen es zu Friktionen, Konflikten und auch Kriegen kommt. Das passt Verschwörungstheoretikern nicht, die sich auch die gesamte Wirtschaftsgeschichte als eine Aneinanderreihung von Verschwörungen ausmalen oder aber eben Wirtschaftskrisen und Finanzkrisen als Showinszenierungen, um die Leute in Angast und beim Arbeiten zu halten, Ursache und Wirkung wird hier systematisch verwechselt.Alles ist Illusion, Lüge und Manipulation—eigentlich ein sehr buddhistischer Gedanke. Oder wie heisst es in der Selbstdarstellung von “Alles Schall und Rauch”?!
    “Die Welt ist eine Illusion die uns vorgegaukelt wird um uns zu manipulieren und wie Schafe zu treiben. Schall und Rauch eben.”
    Vielleicht auch deswegen sind Verschwörungstheorien neben der Rechten auch vor allem in esoterisch angehauchten Linkskreisen so populär.Deswegen sind auch auf den sogenannten Montagsdemos Kapitalismuskritiker,esoterische Linke, die nach Spiritualität dürften und Rechte so querfrontmässig zusammen.Deswegen erlebt Fed,Rothschild- und Warburgbankkritik von einem vornehmlich buddhistisch orientierten Organisator wie Lars Märholz auch so unwidersprochene Zustimmung.Diese Verschwörungstheorien waren ein Almangat, das auch schon zu Zeiten der 80er Jahre Friedensbewegungen vorhanden war.

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  33. Alles Schall und Rauch-Infokrieg TV–viel Rauch um nichts

    Inzwischen gibt es eine neue Entwicklung in der deutschen Politmedienszene: Verschwörungsblogs wie Infokrieg TV, Infokrieger oder Alles Schall und Rauch, die inzwischen eine Zehntausendfache Leserschaft haben und neuerdings überall in Deutschland sogenannte Stammtische gründen, Versammlungen abhalten oder wie bei Infokrieger sogenannte Truthcamps, Sommerlager für Jugendliche, bei denen solche Bands wie Killez More ( http://www.youtube.com/watch?v=UpRgjcRB760) und Bandbreite auftreten.
    Ich habe mir mal die Stammtischvideos aus München von Alles Schall und Rauch angesehen (ansehbar unter:http://www.stammtisch-muenchen.de/Christoph-Hoerstel.38506.html http://www.stammtisch-muenchen.de/Freeman.35163.html) .Dort traten als zwei Redner auf: Christoph Hörstel (der auch für das kommunistische Neue Deutschland schreibt), der die ASR-Gemeinde zu einem Massenmarsch auf Berlin mit einer Mindestgrösse von 70000 Leuten aufrief und den “Kriminellen in Berlin” den “Prozess machen” will. Und dann der Chefblogger von ASR “Freeman”, der genau das diametral entgegengesetzte sagte, von solchen Aktionen, die das politische System angreifen abrät, eine Veränderung des Individuums und seiner nächsten Umgebung fordert und die Kapitalismusanalyse der La Rouchebewegung richtig findet.Er bezeichnet die Globalisierung als gescheitert und ruft dazu auf eine Regionalisierung der Wirtschaft vorzunehmen, seine Lebensmittel selbst anzubauen, Nahrungsmittel nur bei lokalen Erzeugern einzukaufen und gegebenenfalls eine eigene Bank zu gründen. Überhaupt tritt er dafür ein sich nur innerhalb seiner nächsten Umgebung von 50 km die Grundbedürfnisse zu organisieren–Wasser. Elekrizität, Nahrungsmittel. Man fragt sich: Soll hier Selbstautarkie organisert werden, die als libertäre Redneck-Variante des Subsidaritätsprinzips einspringt, wenn der Staat und auch der Sozialstaat nicht mehr funktional ist oder ob hier eine grass-roots-Bewegung in Aktion gesetzt werden soll, die sich von unten nach oben organisieren will. Aber wenn man sich solch unterschiedlich und entgegengesetzte Redner wie Hörstel/Elsässer und Freeman anhört: Für wen spricht jetzt eigentlich Alles Schall und Rauch–die wissen doch selbst nicht, was sie machen sollen–wobei ich glaube, dass Freeman mehr Autorität innerhalb dieser Kreise besitzt als Hörstel.
    Um bei den eigenen Verschwörungstheorien zu bleiben: Freeman, der auch mal in der Finanzbranche gearbeitet hat absorbiert damit eigentlich jeden Protest–in seiner Sprache: Von den Bilderbergern gekauft–kein Wunder, dass er auch bei ASR Interviews mit einem Vertreter der Schweizerischen Volkspartei namens Dominique Baettig(http://vimeo.com/24361190)über die Bilderberger macht, sich der SVP-Vertreter gegen die Bilderberger ausspricht, aber ein Vertreter der SVP–Christoph Blocher- selbst bei einem Bilderbergertreffen teilnahm.Na, was würde wohl solch eine Verschwörungsseite angesichts dieser Konstellation sagen? Ein Agent der Bilderberger! Ich würde mal sagen: Alles Schall und Rauch ist eben viel Rauch um nichts!
    Und wie steht es mit Infokrieg TV ? Neben den üblichen Verschwörungstheorien plädiert dieser Blog eigentlich nur dafür den rechten Koppverlag zu lesen, den libertären Tea-Party-Bewegler Ron Paul gut zu finden und sich ansonsten ABC-Schutzanzüge, Edelmetalle ,NATO-Büchsenfleisch, Handbücher zum Selbstanbau von Lebensmitteln,etc. zuzulegen. Eine Revolution wollen diese Kräfte nie und nimmer—eher diese verhindern. Das ist auch ihre wesentliche Funktion und dazu wurden sie gegründet, auch wenn sich ihre Leser wahnsinnig kritisch und revolutionär vorkommen.Wahrscheinlich werden sie im besten Falle privatisieren und versuchen den Weg des autarken Selbstversorgers zu gehen oder im ungünstigsten Falle eine jener rechtsradikalen Parteien wählen ,die marktradikal und libertär die Auflösung des Sozialstaats fordert.

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  34. 9-11: Der ewige Streit

    Um die Interpretation von 9-11 tobt auch noch 10 Jahre nach dem Ereignis geradezu ein Grundsatzstreit. Fakt ist, dass keiner genau sagen kann, was an diesem Tag nun eigentlich passiert ist–ausser, dass arabische, vor allem saudische Terroristen–mit Wissen oder ohne Wissen der US-Geheimdienste–diesen Anschlag ausführten.
    Während die Theoretiker, die die Bush-Administration dahinter sehen, um einen Vorwand zu haben gegen den Greater Middle East vorzugehen, absolut zu wissen glauben, was geschah, negiert die Pro-US-Israelfraktion mit ebenso gleicher Gewissheit jede mögliche Inszenierung. Es geht hier um Glaubenssachen und um einen Glaubensstreit. Die 9-11-Truth-Bewegung in den USA ist gespalten zwischen den MIHOPs (Made it happen on purpose—bedeutet: kontrolierte Sprenung des World Trade Centers,Abschuss des Flugzeuges und Raketenangriff aufs Pentagon durch CIA und/oder Mossad,o.ä.) und den LIHOPs (Let it happen on purpose—bedeutet: die Attentäter waren schon Osama Binladen und die Al Kaida, aber die US-Nachrichtendienste hätten davon gewusst und hätten es bewusst geschehen lassen, um einen Vorwand zu haben, ihre Neuordnungspläne für den Greater Middle East durchzusetzen). Während die MIHOPs noch leicht zu widerlegen sind und es schon zahlreiche Dokumentationen und Entgegnungen gab ( z.B.
    http://pseudowissenschaft.marcus-haas.de/verschwoerungen/911-wtc.html)
    , kann man die LIHOPs nicht widerlegen. Niemand kann nachweisen, dass die US-Geheimdienste oder die Regierung dies nicht zuliessen. Es kann aber auch umgekehrt niemand nachweisen, dass sie es zuliessen. Es verbleiben im wesentlichen als “Indizien”, dass es schon einmal ein Versuch unter einem blinden islamistischen Scheich gab, das World Trade Center schon in den 90ern mittels sprengstoffbepackten Wägen, die in der Tiefgarage geparkt wurden, in die Luft zu jagen. Desweiteren, dass es von FBI und CIA über die Attentäter und deren Bewegungen in den USA schon Vorabwarnungen gab. Und zum dritten wird immer wieder gerne die Schrift des Center for a New American Century, speziell Thomas Donelly von dem American Enterprise Institute als Beleg zitiert, in dem dieser über eine langsame Entwicklungsgeschwindigkeit im Greater Middle East schreibt, die nur katalysierend durch ein „new Pearl Harbour“unter Zuhilfenahme der historisch einzigartigen unipolaren Stärke der USA nach 1990 beschleunigt werden könne. Desweiteren oft zitiert wird Israels Ministerpräsident Netanjahus Blue Print für einen neuen Nahen Osten, der den Sturz panarabischer und islamistischer Regime, inklusive einen Krieg gegen den Irak vorsah.Im wesentlichen diese 4 Fakten summsumieren die LIHOPler als gewollte Tolerierung des Attentats, um die Pläne der Neocons durchzuziehen. Ob dies stimmt oder nicht, darauf möchte ich mich erst gar nicht einlassen.

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  35. Teil 2 9-11-der ewige Streit

    Es wäre eine Diskussion ohne Ende, die nur auf Spekulationen beruht und auch irrelevant für unsere heutige Zeit ist. Als Verschwörungstheoretiker möchte ich Teile dieser Leute auch nicht so einfach abtun, wenn man sich einmal betrachtet, was an Veröffentlichungen über die Geheimorganisation Ergenkon in der Türkei herausgekommen ist. Die Tagebucheintragungen von hohen türkischen Offizieren dokumentieren, dass das türkische Militär und seine Seilschaften in Unterwelt, Rechtsextremismus, ja sogar PKK Attentate vorbereiteten, um den Vorwand für einen neuen Staatsstreich zu inszenieren. Die Ermordung von Christen, die Islamisten in die Schuhe geschieben werden sollte, die Inszenierung eines Konfliktes um die Ägais, um einen Krieg mit Griechenland anzuzetteln, gehören ebenso zu den enthüllten Mitteln, wie die gewollte Unterstützung der radikalsten Teile der PKK. In der Staatenwelt ist nichts ausgeschlossen und auch demokratische Länder bedienen sich Taktiken wie in Sun Tses „Kunst des Krieges“. Von daher würde ich Teile der 9-11-Bewegung nicht einfach als Verschwörungstheoretiker bezeichnen (ausser Infokrieg, Infokrieger , Alles Schall und Rauch, Gerhard Wisnewski, Andreas Bülow wie auch die Steinbergrecherche und Arbeiterfotografie–allessamt MIHOPler), sondern als Skeptiker, die Staatsgewalten einiges jenseits des Sozialkundeunterrichts zutrauen. Aber umgekehrt ist bei 9-11 eben nichts bewiesen—weder in der LIHOPrichtung noch in der anderen Richtung. Was bewiesen ist,ist aber, dass es einen politischen islamistischen Fundamentalismus gibt und dass Bin Ladens El Kaida, Hamas, Hisbollah,Taliban, Khomeins,Khameinis und Ahamdinedschads Iran und die Unterdückung deren jeweiliger Bevölkerung keine CIA-Gespinste sind. Davon kann sich jeder einmal überzeugen, der mit Exilanten oder Flüchtlingen vor diesen Horrorregimen spricht.
    Dass CIA und Mossad die Hamas, Bin Laden, die Muslimbrüder und die Taliban eine Zeit lang wegen des Kalten Krieges unterstützt haben, verkennt die Tatsache, dass diese sich wie das Frankensteinmonster mit einer eigenen Agenda gegen ihren zeitweiligen Unterstützer selbst richteten. Solche Wendungen sind Verschwörungstheoretikern schlecht klarzumachen. Selbst wenn man an LIHOP-Theorien glauben würde: Inzwischen ist Bush jr. Geschichte und regiert Obama. Die Ironie ist: Während die US-Neocons den Greater Middle East demokratisieren wollten, auch mit Gewalt, gab es damals noch keine demokratische Opposition. Heute gibt es im Greater Middle East mehr als genug demokratische Opposition,in Falle Libyens sogar bewaffnet, aber keinen Westen, der diese entschieden unterstützen würde. Zynisch gesagt: 9-11 und die Neocons kamen eigentlich ein Jahrzehnt zu früh.

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  36. Gewidmet:Florian Kirner alias Prinz Chaos, der Japanologie studierte und auch längere Zeit in Japan war. Deutscher und japanischer Antisemisimus im Vergleich (bester Pedram, bitte gibn dem Prinz Chaos diesen Text):


    Japans Judenpolitik 1933-1945

    Ein interessantes Phänomen ist, dass Nazideutschlands Achsenverbündeter Japan sich der antisemitischen Ausrottungspolitik des 3. Reiches nicht anschloss, obwohl es immer wieder von NS-Seite dazu gedrängt wurde. Die Gründe analysiert Heinz Eberhard Maul in seiner lesenswerten Dissertation „Japan und die Juden“ genauer.
    (http://hss.ulb.uni-bonn.de/2000/0225/0225-text.pdf)
    Hitler und die Japaner hatten hier den gleichen Ausgangspunkt: Sie gingen von einer Weltverschwörung der Juden aus und glaubten, dass diese die Welt beherrschten. Während Hitlers NSDAP zu dem Schluss kam, dass man zur Erringung der Weltherrschaft alle Juden eliminieren müsse, folgerten die relevanten Politikkreise in Japan quasipragmatisch hingegen, dass man die vermeintlich weltbeherrschenden Juden zur Erlangung der Grossasiatischen Wohlstandsspäre für sich nutzen und sie daher freundlich behandeln müsse.
    „Das militaristische Kaiserreich, der politische Partner, beteiligte sich am „politischen Rassekrieg“, an der Durchführung des Volkstumkampfes“ (Breitmann 1999: 41,51) nicht. Hätte von einem Verbündeten erwartet werden müssen sich einzumischen? Wäre es für eine expansionistische Militärmacht wie Japan, die zu Nanking fähig war, nicht ein Leichtes gewesen, die Aufnahme der jüdischen Flüchtlinge nicht nur zu verweigern, sondern auch zu selektieren, zu vertreiben und unter dem Deckmantel des Krieges zu liquidieren? Japan tat dies alles nicht (…) Nazi-Deutschland plante frühzeitig seine Rassenziele mit organisatorischer Sorgfalt und technischem Aufwand. Japan hingegen stand dem Judenproblem überrascht und wehrlos gegenüber. Für die Nazis war Hitlers Mein Kampf Programm (…) In Japan hingegen war der Antisemitismus im Volk weitgehend unbekannt. Die Gesellschaft zeigte kein Interesse und vielen japanischen Politikern wie Militärs war die Judenfrage ein Rätsel. Die japanisch-jüdische Begegnung, diese historische Rarität, wurde für Japan zum unerwarteten Problem. Die Anfänge japanischen Suchens und Forschens nach der jüdischen Wahrheit waren zunächst unkompliziert. Das Fehlen von Juden im Lande zwang zur Hinwendung nach aussen, erforderte Wissensanleihen woanders und brachte geistige Abhängigkeiten, die später eigenständige und fundierte Urteile erschwerten. Phantasien schossen ins Kraut und füllten Bände. Die unglaubliche Vorstellung von einer jüdischen Weltverschwörung verwirrte und kollidierte mit der japanischen Missionsidee „Die Welt unter einem Dach“(hakko ichu). Bedrohung und Gefahr, die von Juden als den Herrschern der Welt ausgehen sollten, erzeugten einen theoretischen Antisemitismus, eine Judenfeindlichkeit aus Büchern und Schriften. Die Übersetzung der Hetzschrift Die Protokolle der Weisen von Zion erreichte den Rang einer japanischen Bibel des Antisemitismus. Die Unsicherheit mit der fremden Materie wuchs, doch die Politik schwieg und überließ den Judenexperten und der Presse das Feld. Schon vor der japanischen Besetzung der Mandschurei (1932) entstand die Idee, die sprichwörtliche Macht der Juden für Japan zu nutzen. Der Antisemitismus mutierte zu einer Mischform aus verhaltener Judenphobie und strategischer Opportunität. Zweifel an der immer heftiger grassierenden Rassenideologie der Nazis blieben präsent.Für die Haltung Japans den Juden gegenüber war die Reichskristallnacht ein historischer Einschnitt. Die Entwicklung der japanischen Judenpolitik durchlief drei Phasen: Unsicherheit (1933-1937), Aufgeschlossenheit und Krise (1938-1941), Propaganda -Antisemitismus (1942-1945).“
    (Heinz Eberhard Maul : Japan und die Juden, Bonn 2000, S.15-17).

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  37. Deutsche und japanische Verschwörungstheorien im Vergleich: japans Judenpolitik 1939-1945 Teil 2


    Es wäre also zu viel von einem japanischen Philosemitismus zu sprechen, es war mehr ein taktisches Verhältnis basierend auf der Idee der Weltherrschaft der Juden, ein pseudo-utilitaristisches Verhältnis, aber darauf aufbauend stellte sich die japanische Regierung schützend vor die emigrierten Juden. Ob und inwieweit sie versucht haben auch etwas für die europäischen Juden zu tun, wird nicht näher dargestellt. Zumindestens in ihrem Bereich hat sich die damalige japanische Regierung schützend vor die Juden gestellt, auch wenn sie sie nach Pearl Harbor dann wieder etwas unfreundlicher behandelten .


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  38. Deutsche und jüdische Verschwörungstheorien im Vergleich: Die Kudenpolitzik Japans 1939-1945 Teil 3

    Wer mehr über das alltägliche Leben der jüdischen Bevölkerung unter japanischer Besatzung in China erfahren möchte, dem sei das Buch von Ernest G. Heppner „Fluchtort Shanghai—Erinnerungen 1938-1948″ empfohlen. Heppner kommt zu ähnlichen Schlussfolgerungen wie Heinz Eberhard Maul und begründet die japanische Haltung den Juden gegenüber derfolgt:„Die seltsam wohlwollende Einstellung der Japaner den Juden gegenüber wandelte sich nach Pearl Harbor. Bis dahin hatten wir oft darüber spekuliert, warum sie uns so gut behandelten.Damals konnten wir nicht ahnen, daß die pro-jüdische Politik Japans auf bestimmte Zirkel in der japanischen Regierung zurückzuführen war.Wir konnten nicht wissen, daß diese Haltung stark von einigen ranghohen japanischen Regierungsbeamten mit sehr merkwürdigen Ansichten über das jüdische Volk beeinflußt wurde. Es ist kaum bekannt, daß während des russisch-japanischen Krieges von 1904 der amerikanische Jude und Mitinhaber der Investment-Gesellschaft Kuhn, Loeb&Schiff, Jacob Schiff, den Japanern hohe und letztlich ausschlaggebende Kriegsanleihen gewährt und sich geweigert hatte, dem antisemitischen Zar Nikolaus II, ähnliche Gefallen zu erweisen. Folglich wurde ihm vom Kaiser persönlich der Orden der aufgehenden Sonne verliehen. Gebildete Japaner sprechen noch heute voller Respekt über ihn. Zudem hatten laut David Kranzler zwischen 1918 und 1922 die japanischen Streitkräfte Vorstöße nach Sibirien unternommen, um zusammen mit den Weißrussen die bolschewistische Armee daran zu hindern, bis zum Fernen Osten vorzudringen. Eine der bedauernswerten Folgen dieser Allianz zwischen weißrussischen und japanischen Offizieren, unter denen sich auch Captain Inuzuka befand, war, daß die Japaner dort zum ersten Mal mit einem Antisemitismus rudimentärster Form in Berührung kamen. Ihre russischen Mentoren versorgten sie mit Büchern, zum Beispiel dem denunziatorischen Werk von Sergius Nilus Die Protokolle der Weisen von Zion, das gerade ins Japanische übersetzt wurde.Die japanischen Offiziere vertrieben es später mittels ausgewählter staatlicher Agenturen. Diese Japaner, die niemals im Leben einem Juden begegnet waren und nicht das Geringste über das Judentum wußten, glaubten alles, was sie in besagten Protokollen lasen. Sie glaubten tatsächlich, daß diese imaginären Juden an einer Weltverschwörung beteiligt waren und Banken, Wirtschaft und Regierungen der westlichen Welt kontrollierten. Von daher also erklärte sich der Versuch der Japaner, die mächtigen Juden zu überreden, sich in den östlichen Teilen Chinas und der dünn besiedelten Mandschurei niederzulassen. Als 1939 unerwartet Tausende von jüdischen Flüchtlingen in Shanghai eintrafen, wurden einige dieser Offiziere, die die japanische Regierung für Judenexperten hielt, nach Shanghai versetzt. Captain Inuzuka von den Kaiserlichen Landungstruppen wurde zum Leiter des Büros für jüdische Angelegenheiten in Shanghai ernannt und war für alle jüdischen Angelegenheiten in den von Japan besetzten Teilen Chinas verantwortlich. Diese Gruppe von Experten argumentierte mit Nachdruck, daß es großen Einfluß auf die „mächtigen jüdischen Plutokraten“ haben würde, die das Schicksal von Amerika und England in den Händen hielten, wenn man die Juden freundlich behandelte. Im Glauben an die allgegenwärtige Macht der Juden und vielleicht sogar aus Angst vor Vergeltung, wenn man sie schlecht behandelte, erklärte der japanische Außenminister am 2.März 1939, daß die japanische Politik keine Diskriminierung der Juden beabsichtigte. Im November 1941, kurz vor dem Angriff auf Pearl Harbor, drängte Captain Inuzuka die Verantwortlichen der Aschkenasim, ein Telegramm an den unter Präsident Roosevelt dienenden jüdischen Finanzminister Henry Morgenthau jun. zu schicken, damit dieser versuchte, den bevorstehenden Krieg noch abzuwenden.“ (S.161 ff.

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  39. Die deutsche und japanische Verschwörungstheoire im Vergleich: Die Judenpolitik Japans von 1939-1945 Teil 4

    )Die japanischen Pläne gingen sogar soweit, dass sie ein eigenes jüdisches Siedlungsgebiet in China errichten wollten, der sogenannte Fugu-Plan.
    “Derlei Gedankenspiele gipfelten in der phantasmagorischen Idee einer großräumigen jüdischen Ansiedlung in Zentralchina, bis hin zum Fugu-Plan (fugu keikaku), eine Art japanisch-jüdischer Leviathan in Kleinformat” ( Maul, S. 18)

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  40. ihr habt eine komische auswahl beim redaktionellen filtern ... naja, egal. wer nicht die ard ist, darf auf seinem blog schreiben und löschen was er will! mach ich ja auch!

    trotzdem möchte ich nochmal wiederholen:
    wer einen menschen "versachlicht", besser "verdinglicht", was hier durch die attributisierung "die Personalie" vor dem namen des menschen Jürgen Elsässer geschieht, der handelt für mich nur mit einem wort beschreibbar: faschistisch.
    gleiches beabsichtig man mit einschiebungen wie "DER herr soundundso", "DIE frau ..." in texten, wo eigentlich persönlich bekannte menschen übereinander sprechen oder schreiben. das find ich pfui. und ich hoffe meine meinung darf hier stehen bleiben, wenn ich sie eben nicht anonym poste, wie die, die hier seitenweise die krudesten geistigen abgänge hinterlassen dürfen.
    friede mit euch, uns, mir und allem !
    shalom aleikum !
    jan donner

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  41. ZUm Donner!
    WEr tut sich diese Ergüsse an. Da hat jemand ein halbes Buch abkopiert?

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  42. Dieser humanistische Grundkonsens ist ja prima. Aber vielleicht ist dir, Pedram Shayar, auch schon aufgefallen, dass der Boss des Ganzen, der Anmelder Mährholz, nicht unterschrieben hat. Und jetzt zeigt sich auch, warum: Er steht zu Elsässer und seinem Schwulenhass, Judenhass etc.

    Was soll dieser Machtkampf um ein paar hundert meist verwirrte Leute auf deutschen Plätzen montags um sechs? Oder meinst du im Ernst, mit dem pseudogewendeten Jebsen, der in erster Linie Egozentriker ist, wirst du die Welt verändern? Niemand, der politisch ernst zu nehmen ist, macht da mit.

    Willst du eigentlich am 19. Juli mit einem Schrang auf der Bühne stehen, der kein Problem mit verurteilten Holcaustleugnern hat? Willst du mit Mährholz auf der Bühne stehen, der bis vor kurzem Mitglied der Pro-Köln-Gruppe von facebook war? Der sich auf seiner Website eindeutig zu den Reichsbürgern bekennt? Mit Popp bzw. Albrecht, der sich auf Feder beruft, und gleichzeitig leugnet, dass das ein Nazi gewesen ist? Der Elässers Schwulenhass verteidigt? Wohlmöglich mit Elsässer, wenn der gerade mal Kreide frisst, aus rein taktischen Gründen? Meinst du im Ernst, Elsässer macht mehr als taktische Konzessionen? Mit einem bekennenden Antisemiten wie Ralf Schurig? Mit den ganzen Esoterik-Pappnasen?

    Belege gibt es auf Anfrage bei mir im Blog. exportabel.wordpress.com

    Diese ganze Bewegung ist komplett rechts verseucht, da ändern auch du und der Prinz nichts. Ihr lasst euch vor einen Karren spannen und könnt froh sein, wenn das ganz einfach sang- und klanglos den Bach runtergeht.

    Veranwortung habt ihr aber trotzdem. Es ist nicht verständlich, wie du als angeblicher Bewegungsexperte offenbar keine Ahnung hast von Dynamik. Mit Mährholz und Co. ist kein Blumentopf zu gewinnen. Oder bist du einfach nur publicitygeil?

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    1. UMGEKEHRT - mit Pedram SHAHBLABLAH ist nichts zu gewinnen - das Ganze soll gegen die Wand gefahren werden.
      Darin ist er Experte; deshalb wurde er reaktiviert und eingeschleust. Seitdem versucht er die Mahnwachen zu dominieren mit seinen Leerformeln. Einbruch der Berliner Mahnwachen und auch anderenorts, ist den LINKEN Wühlmäusen zu verdanken. Die Leute sind angepisst und bleiben weg.

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    2. Troll dich, du Troll. Exportier Dich....Du Exportabler...
      Schau in den Spiegel - dann siehst Du einen erbärmlichen Tropf.
      Verwirrt. Ein armer Spinner.

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  43. Wie wahr - ein armer Verwirrter LINKER – er ist doch wirklich arm dran

    Er unterstellt den Friedensaktivisten “Schwulenhass“ und “Judenhass“
    Es seien “verwirrte Leute auf deutschen Plätzen“ – antideutsche, deutschfeindliche Propaganda wird versprüht – Das ist doch so richtig nett und LINKSkuschelig.
    Sie seien “politisch nicht ernst zu nehmen“ - Da treibt “exportabler“ doch einen ziemlichen Aufwand an geballter Schmutzpropaganda, um einen Neuaufbruch in Deutschland und weiteren Ländern zu diffamieren, der doch offenbar sehr gefürchtet und ernst genommen wird. Da kriegt jeder sein Fett ab:
    Ken Jebsen – sei ein “pseudogewendeter“ Egozentriker
    Heiko Schrang – wird mit “Holocaustleugnern“ in Verbindung gebracht – gleich das schwerste Geschütz – der Mann muss einige Dinge sagen, die ins Schwarze treffen
    Jens Mährholz – sei “bis vor kurzem Mitglied der Pro-Köln-Gruppe von facebook“ gewesen
    Ja, “pro Köln“ zu sein! – Das zählt selbstverständlich zu den schwersten Verbrechen überhaupt! Wie kann man nur! Antideutsche Gehirnwäsche ist doch erst dann so richtig erfolgreich, wenn alle Deutschen “I love Volkstod“ gröhlen! Sie sollen das eigene Nest nicht nur beschmutzen, sondern es völlig zerstören! Das ist der Wille der Zionistischen Propagandisten – und zu den “Reichsbürgern“ (wer immer das sein soll, was unklar bleibt) bekenne Mährholz sich auch noch! Ja - Fuuuurchtbar!!!!
    Claus Popp und Nico Albrecht (von der Wissensmanufaktur) – berufen sich auf “Feder“ und leugnen angeblich “dass er ein Nazi gewesen sei“ (Feder, der sich später in seinem Leben der NSDAP zugewandt hat, der hat damit selbstverständlich für alle Zeiten bewiesen, dass er zu keinem Zeitpunkt auch nur irgendeines richtigen Gedankens fähig gewesen ist – und jeder, der sich irgendwann mal in irgendeiner Hinsicht auf ihn als Urheber eines Gedankens beruft, der muss selbstverständlich ebenfall unter “Nazi“Verdacht gestellt werden – Na, klar doch! Jedem Schwachmat muss das doch einleuchten!)
    und nicht zu vergessen Jürgen Elsässer! “Elsässers Schwulenhass“ ist doch schon legendär! Oder ist es doch eher die dümmliche Hetze, die sich schon abgenutzt hat
    und Ralf Schurig – sei ein “bekennender Antisemit“ !!! Verleumdung gehört zum Handwerk.
    und dann noch ein Rundumschlag, wo alle Teilnehmer der Friedensmahnwachen als “Esoterik-Pappnasen“ und die gesamte Bewegung als “rechtsverseucht“ verunglimpft wird
    Ja - Da retten Pedram S und auch der “Prinz“ natürlich nichts mehr!
    Allerdings nicht; die sorgen doch dafür, dass LINKE Unterbelichtetheit ungeahnte Höhen erklimmt!

    Was für ein CESSPIT! Welche Abgrüüüünde!!!!

    Da muss doch wirklich jeder, der noch einen funktionsfähigen Verstand besitzt, das Weite suchen! Oder? Jedenfalls gibt es eine Menge Leute, die sichtlich daran interessiert sind und seeehr froh wären, wenn das Ganze “einfach sang- und klanglos“ den Bach runterginge!

    Also Leute, benutzt Euren Verstand und bildet Euch selbst vor Ort Eure Meinung.
    Lasst Euch nicht vom ursprünglichen Konsens und der Ausrichtung abbringen – und macht weiter! Es gibt nichts Wichtigeres als den FRIEDEN zu bewahren.
    Ihr Kriegshetzer (auch Blogger wie “exportabel“) steckt Euch Euren Schwachsinn sonstwohin! Sorgt für eine gute Verdauung und geht öfters mal aufs Clo und lasst Euren Shei$$ dort ab! Das erleichtert die schwarze Seele – und vergesst nicht kräftig nachzuspülen.

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  44. Spalter. CIA ginst sich eins. Glückwunsch.

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  45. Willkommen in der Bruderschaft DER GROSSEN ILLUMINATI.
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    Mobil line: 2348134250804. bitte keine schmutzige Spiele.

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